Jumpman 1.0.1
Mac OS X 10.4
Wie gut, dass die Welt kein Videospiel ist: Im Plattformklassiker Manic Miner war fast alles tödlich, von umherlaufenden Gegnern bis hin zu Büschen. Nicht viel besser ergeht es dem Pixelmännchen in Jumpman: Das Einzige, was ihn nicht tötet, ist der Ausgang.
Letzteren zu erreichen, ist nicht ganz einfach, denn die Plattformen sind rutschig – Jumpman gleitet nach der Landung immer ein Stück weiter. Die Kollisionserkennung ist zudem gnadenlos, aber dafür gibt es auch endlos Leben.
Ein interessantes grafi sches Detail ist, dass die Spielfl äche durchscheinend ist und den Blick auf die nachfolgenden Level ermöglicht. Wer sich dadurch irritiert fühlt, kann den Hintergrund etwas abdunkeln. Müssen anfangs lediglich die grünen Gegner vermieden werden, wird das Spiel später komplexer. Dann kommt eine gelbe Kugel hinzu, die Gegner (aber auch den Jumpman) zermalmen kann. Zudem ist es später erforderlich, die Spielfl äche zu drehen, um den Ausgang zu erreichen.
Neben dem Hauptspiel gibt es den Editor und den „Spielplatz“, auf dem Wände gezeichnet und Gegner fallen gelassen werden können.
Fazit
Ein Spiel der tausend Tode: Jumpman ist für eine schnelle, wenn auch leicht frustrierende Runde Hüpfspiel immer gut. Die Pixel dürften auch Hardcore- Retro-Spielern groß genug sein, der transparente Hintergrund ist ein interessanter Effekt. Der Sound könnte direkt von einem 8-Bit-Computer stammen.
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