befriedigend (3.5)
Mac OS X 10.4
Aus dem „Angriff der Killer-Tomaten“ ist die Menschheit nicht schlau geworden: Um für den Evakuierungsfall vorzusorgen, wurden Samen für wichtige Früchte und Gemüse auf andere Planeten geschickt. Doch wie jeder B-Movie- und Superhelden-Fan weiss, gibt es irgendwo immer ein Chemie-Fass oder eine lustige Strahlung, welche die seltsamsten Mutationen auslöst. Nun kehren die Nahrungsmittel frisch mutiert zur Erde zurück – und zwar nicht in friedlicher Absicht.
Glücklicherweise haben die mutierten Maiskolben und Erdbeeren lediglich die Angriffstaktik von „Space Invaders“ studiert. Von oben rücken sie daher in Formation nach unten vor. Ab und zu lassen besiegte Gegner Extras fallen, die das eigene Raumschiff mit einem Schild oder wirkungsvollem Laser ausstatten. Diese Extras werden mit zwei zusätzlichen Feuertasten genutzt. Was mit einem Gamepad kein Problem darstellt, wird an der Tastatur schnell hakelig, wenn im Eifer des Gefechts die zweite Feuertaste gesucht wird. Wer das Original-„ Space Invaders“ kennt, wird schnell bemerken, dass die Aliens wesentlich schneller unten ankommen als beim 78er Taito-Automaten.
Die Konsolen-Orientierung wird sogar bei der Highscore-Liste durchgehalten: Der Name kann nicht direkt über die Tastatur eingegeben werden.
Fazit
Drei Feuertasten wirken bei einem so einfachen Spielprinzip übertrieben. Ansonsten handelt es sich um Space Invaders mit Früchten: Zwar kann es nicht langfristig fesseln, aber für gelegentliche fünf Minuten Ballerspaß ist es geeignet.
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