gut (4.5)
Mac OS X, UB
Untertitel sind ein kostbares Gut – diesen Eindruck vermittelt zumindest der deutsche iTunes Store, in dem nur vier Filme Untertitel besitzen. Bei Subs Factory gibt es sie hingegen umsonst und auch für selbst gedrehte Wohnzimmer-Epen.
Mit Subs Factory lassen sich vorhandene Untertitel nicht nur öffnen, sondern auch neue erstellen. Das Programm ist zur Generierung von Subsubs geeignet, also Filmen, bei denen die Untertitel als separate Datei vorliegen. Letztere ließen sich auch mit jedem Texteditor bearbeiten, die Aufgabe von Programmen wie Subs Factory ist daher, beim Timing der Texte unterstützend zu wirken.
Zunächst unterstützt die Anwendung aber lediglich die Verwirrung ihrer Anwender: Mit bis zu 12 Paletten kümmert man sich um ein Projekt. So wird das einzelbildgenaue Einfügen von Untertiteln dadurch verkompliziert, dass die entsprechenden Kontrollen nicht im Wiedergabefenster, sondern einem separaten Fenster liegen – glücklicherweise gibt es dafür auch entsprechende Tastaturkürzel. Wenn die gewünschte Stelle erreicht ist, stellt das Einfügen des Textes kein Problem dar, ein Palettenfenster zeigt alle bisher eingefügen Untertitel an. Natürlich lässt sich aus diesem Fenster die entsprechende Stelle im Video aufrufen.
Gesichert wird die Untertiteldatei im SRT-Format, der Film samt Untertitel lässt sich beispielsweise mit VLC betrachten.
Fazit
Der größte Vorteil von Subs Factory ist der Preis. Leider ist die Benutzeroberfläche Murks, selbst wenn von den möglichen zwölf Palettenfenstern normalerweise nur drei bis vier offen sind, hätten die Entwickler mit nur etwas mehr Aufwand das Programm deutlich übersichtlicher gestalten können. Da fällt es schon gar nicht mehr ins Gewicht, dass die englischsprachige Lokalisierung Lücken aufweist.
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