befriedigend (4.0)
Mac OS X 10.4
Obwohl es keinen iTunes Store für Filme gibt, geraten auch auf dem europäischen Festland Kinofi lme auf wundersame Weise auf die Festplatte. Diese mittels digitaler Schamanenrituale auf den Mac importierten Videos würden sich aber – und das gilt besonders für Westernfi lme mit den dicken schwarzen Balken – auf einem iPod oder iPhone viel wohler fühlen.
iFlicks konvertiert Videodateien für iPod, iPhone und Apple TV. Aber dies ist eigentlich nicht die Hauptfunktion des Programms, denn auch ohne Konvertierung lässt sich etwas mit iFlicks anfangen. Wird ein Film der Bibliothek hinzugefügt, stellt das Programm eine Anfrage an „The Open Movie Database“, sowie an das entsprechende TV-Gegenstück. Beide Websites werden von Freiwilligen gepfl egt. Die verfügbaren Daten werden heruntergeladen und in der Datenbank abgelegt. Wird die Videodatei in die iTunes-Bibliothek kopiert, werden diese Daten übernommen.
Wer iFlicks jedoch als Werkzeug einsetzen möchte, um bereits konvertierte Filme mit den passenden Metadaten zu versorgen, wird enttäuscht: Einen Film zu iTunes hinzufügen kann man nur über die Konvertierungsfunktion, und die nimmt sich immer alle Filme vor. iFlicks unterstützt die Turbo.264-Hardware von Elgato zur schnellen Konvertierung in das H.264-Format.
Fazit
Die Aussicht, hunderte Megabyte große Filme in der iTunes-Bibliothek abzulegen, ist nicht sonderlich verlockend, aber zum Glück ist dies nicht verpfl ichtend. Leider können keine einzelnen Videos konvertiert werden, sodass als Vorteil gegenüber Handbrake einzig die Einbindung der Online-Datenbank bleibt.
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