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Mac OS X 10.5
Nicht nur Apple hat beim Google-Browser Chrome abgeschaut, schon viel früher als Safari 4 ließen sich Entwickler durch den Browser inspirieren oder setzten selbst Chrome auf den Mac um. Stainless war lediglich als Demonstration gedacht, wie ein Chrome-ähnlicher Browser auf dem Mac aussehen könnte, doch mittlerweile ist aus dem Experiment ein echtes Produkt geworden.
Wie bei Chrome und Safari 4 hängen die Tabs nicht unter der Adresszeile, sondern darüber. Bei Stainless bleibt jedoch die Titelleiste in voller Höhe erhalten. Neben der Website kann die Lesezeichen-Ablage eingeblendet werden. Diese ist aber nur sinnvoll, wenn die hinzuzufügende Website über ein sogenanntes Favicon verfügt. Aber auch mit Favicons ist der Platz auf der Ablage begrenzt und eine Lesezeichenverwaltung gibt es nicht.
Wie bei Chrome läuft jedes Tab als eigener Prozess, zieht also die anderen nicht mit herunter, wenn eine Seite „hängt“. Im Private-Browsing-Modus sichert Stainless nicht den Verlauf, Cache und die Informationen zum automatischen Ausfüllen von Formularen. Praktisch für Webanwendungen ist der Single-Session-Modus: Cookies werden im Speicher gesichert, man kann sich also mit verschiedenen Identitäten bei einer Website anmelden.
Fazit
Derzeit dürfte Stainless wohl weder Safari noch Firefox als Standard ablösen, aber er bringt gute Ideen mit. Für Webanwendungen könnte der Browser zukünftig seine Nische finden.
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