befriedigend (3.5)
Mac OS X 10.4
Als Microsoft dem Internet-Explorer-Team nach erfolgreicher Versenkung des Netscape Navigators mitteilte, sich doch einfach einen längeren Mittagsschlaf – also etwa ein bis zwei Jahre lang – zu gönnen, hat das vielen Browser-Alternativen die Gelegenheit gegeben, Marktanteile zu erobern. Zwar hat man inzwischen auch in Redmond festgestellt, dass sich das Web und insbesondere HTML, CSS und JavaScript weiterentwickelt haben, aber die Alternativen haben sich etabliert.
Nun muss der Mac ohne den Internet Explorer auskommen, doch die Browser- Landschaft ist deswegen nicht weniger bunt. Auf nicht wenigen Macs ist daher mehr als ein Browser installiert, denn einige Websites verlangen beispielsweise nach Firefox.
Highbrow ermöglicht den fl iegenden Browserwechsel per Symbol in der Menüzeile. Zwar werden dazu auch Tastenkürzel angeboten, die aber nicht global gelten. Die Anwendung kann entweder den zuletzt verwendeten Browser als Standard setzen oder bei jedem Klick nachfragen. Letzteres gilt aber nur, wenn der Klick nicht in einem Webbrowser erfolgt. Highbrow hängt sich nicht tief in Safari, Camino und andere Browser hinein, um jeden Klick umzuleiten. Intern meldet sich nämlich Highbrow als neuer Standard-Browser an und kann daher nur Adressen weiterleiten, die beispielsweise in Mail angeklickt werden.
Fazit
Highbrow hält nicht ganz das, was es verspricht, und ist vorrangig für diejenigen interessant, die Mail oder einen Feedreader als Sprungbrett in das Web nutzen.
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