gut (5.0)
Mac OS X 10.4, UB
Das VCS 2600 dürfte die einzige Konsole sein, die technisch unverändert in drei Dekaden verkauft wurde – erst in den frühen 90ern stellte Atari die Konsole ein. Veraltet war sie mit ihren 128 Byte RAM und der mit 1,19 MHz getakteten CPU schon Ende der 70er. Noch heute gilt die Programmierung der Konsole als eine besondere Herausforderung – quasi die PlayStation 3 von 1977.
Stella war der Projektname der Konsole, und Stella ist auch der Name des wohl bekanntesten Emulators. Der quelltextoffene Emulator ist für die unterschiedlichsten Plattformen erhältlich, was sich in der Mac-Umsetzung vor allem dadurch zeigt, dass die Einstellungen in speziellen Dialogen vorgenommen werden, die im Emulatorfenster angezeigt werden. Von diesen Einstellungen gibt es eine ganze Menge, und es ist auch möglich, sie für jeden Titel einzeln vorzunehmen. Ansonsten stehen verschiedene Filter und Farbpaletten zur Auswahl. ROM-Dateien müssen nicht ausgepackt werden, Stella kann ZIP-Dateien öffnen.
Dank der langen Entwicklungsgeschichte ist die Kompatibilität des Emulators sehr hoch. Kein Mac sollte mit der Emulation der Konsole Probleme haben, Einsteiger sollten sich in den „Input Settings“ zunächst mit der Tastenbelegung vertraut machen.
Fazit
Stella ist im Bereich VCS-Emulation das Maß aller Dinge und unterstützt sogar das Sprachausgabemodul AtariVox. Negativ zu bewerten ist die verbesserungswürdige Benutzeroberfläche.
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