Zur Kennzeichnung von Artikeln und deren Preisen haben sich die einst so futuristisch wirkenden Barcodes seit langer Zeit bewährt. Über einen Scanner gezogen, offenbart die kryptische Aneinanderreihung verschieden dicker schwarzer Balken eine Ziffernkolonne, welche beispielsweise seitens eines Kassensystems zur Identifizierung eines Produkts genutzt werden kann.
Red Laser greift auf die integrierte Kamera des iPhones zurück, um Barcodes mit dem Ziel des Preisvergleichs „on-the-road“ einscannen zu können. Der Scanvorgang an sich ist eine Sache von Sekunden, denn hierzu muss lediglich eine auf dem Bildschirm eingeblendete Markierung am Barcode ausgerichtet werden. Ist der Code erfasst, wird dieser zur Identifizierung und zum Preisvergleich mit Amazon und Google Product Search abgeglichen. Oft erfährt man hier aber nur, was ohnehin bekannt ist: Im Einzelhandel vor Ort sind Produkte oft teurer, dafür entfallen gegenüber dem Online-Shopping Wartezeiten und Versandkosten. Zudem muss erwähnt werden, dass sich die App zwar prima auf Produkte der Unterhaltungselektronik versteht, mit Barcodes auf Lebensmitteln und Kosmetika aber oft nichts anzufangen weiß. Einen echten Nutzen hat die App für diejenigen, die viele Artikel in Programme wie etwa Delicious Library einpflegen wollen, da sich eine Liste aller gescannten Artikel direkt aus Red Laser heraus via E-Mail versenden lässt.
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