Zum Ende von Papermasters Apple-Ausflug wird es keine offizielle Stellungnahme geben - erst recht keine wahrheitsgemäße. Natürlich wird deshalb spekuliert und neben Gruber hat auch das Wall Street Journal Quellen bei Apple, laut denen Papermaster einfach nicht zu Apple passte.
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Schon vor Monaten soll der Chef der iPhone-Hardwareabteilung nicht mehr das Vertrauen von Steve Jobs gehabt haben, an wesentlichen Entscheidungen war er seit einiger Zeit nicht mehr beteiligt. Es sei auch Jobs und nicht Papermaster gewesen, der trotz der Apple intern bekannten Risiken mit dem Antennen-Design die Weiterentwicklung anordnete. Das Design dürfte auch aus der Zeit vor Papermaster stammen, ebenso wie die Erkenntnis, dass es eine Schwäche besitzt. Dennoch trägt er als Leiter der Abteilung die Verantwortung und neben „Antennagate” dürften auch die Probleme mit dem weißen iPhone bei Apple für Verärgerung sorgen.
Außerdem würden bei Apple selbst die Senior Vice Presidents über Details ihres Verantwortungsbereiches Bescheid wissen und manche Aufgaben gleich persönlich angehen, statt zu delegieren.
Sollten sowohl Grubers Quellen als auch die des Wall Street Journals Recht haben, ist der schnelle Abschied von Papermaster nur logisch. Wann die Entscheidung getroffen wurde, weiß aber niemand - eventuell stand schon vor Veröffentlichung vom iPhone 4 fest, dass Papermaster nicht zum Unternehmen passt. Immerhin war der Mann 25 Jahre bei IBM und die dortige Unternehmenskultur gewöhnt.



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