Der US-Chiphersteller Texas Instruments hat angekündigt, sich zukünftig mit OMAP, einem mit Apples A-Chips vergleichbarem System-on-a-Chip (SoC), auf den Embedded-Markt und weniger auf Smartphones und Media Tablets zu konzentrieren. Apple wirbt derweil um OMAP-Chipdesigner.
Der Markt für TI, aber auch für Konkurrenten wie Qualcomm und Nvidia ist ohnehin klein, denn sowohl Apple als auch Samsung verwenden ihre eigenen integrierten Chiplösungen. Obwohl OMAP in einigen Geräten wie Motorolas Droid-Smartphones und dem Kindle Fire zum Einsatz kam, ist das Wachstumspotenzial begrenzt.
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Die Dominanz von Samsung und Apple macht den Smartphone- und Tablet-Markt für TI weniger attraktiv. Daher werden die Forschungsgelder zukünftig dafür eingesetzt, sich auf den Embedded-Markt zu konzentrieren. In diesem Markt verdiente TI 400 Millionen US-Dollar jährlich, mit Smartphones und Tablets immerhin 900 Millionen. Im Embedded-Bereich beliefert TI 4000 Kunden, während die Smartphone-Einnahmen von lediglich zehn Kunden abhängen.
TI hatte mit OMAP 5 einen SoC basierend auf ARMs Cortex A15 angekündigt. Wie Apple setzt auch TI auf einen PowerVR-Grafikchip. Was aus OMAP 5 nun wird, ist unklar. Angeblich versucht Apple, Mitglieder von TIs Chipdesign-Team abzuwerben.
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