VOR DER ANHÖRUNG VOR DEM US-SENAT

Steuertricks: Apple veröffentlicht schriftliche Stellungnahme

20.05.13 | 22:53 Uhr - von Justus Zenker

Am kommenden Dienstag muss Apples CEO Tim Cook auf einer Anhörung des US-Senats zu Apples Umgang mit Barreserven rechtfertigen. Vorab der Anhörung hat Apple die Stellungnahme in schriftlicher Form veröffentlicht. 

In dem Dokument geht Apple von Anfang an in die Offensive. Im Lobgesang, der ein wenig an die ersten zehn bis 15 Minuten einer klasssischen Apple-Keynote erinnert, heißt es bereits im zweiten Absatz: „Apple, ein kalifornisches Unternehmen, beschäftigt tausende Amerikaner, kreiert revolutionäre Produkte, die das Leben von Millionen von Amerikanern vereinfachen, und zahlt jährlich über Unternehmenssteuern und Lohnsteuern Milliarden-Summen an Steuergeldern.“

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Etwas weiter im Text wiederholt Apple diese durchaus positiven Eigenschaften, die jedoch mit dem Vorwurf von Steuertricks reichlich wenig zu tun haben. So schätzt Apple für 600.000 Arbeitsplätze in den USA verantwortlich zu sein, davon 290.000 im Bereich der „App-Economy“. Zudem sei man vermutlich mit sechs Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 der größte Einkommenssteuer-Zahler der USA.

Auf Steuertricks verzichte man hingegen. So verschiebe das Unternehmen seine Patente nicht in entfernte Offshore-Steueroasen um Steuern zu vermeiden, noch verwende man ausländische Kredite. Auf den Karibik-Inseln habe man ebenso wenig wie auf den Cayman-Inseln Gelder gelagert.

Die riesige Barreserve außerhalb der USA werde lediglich dadurch verursacht, dass die meisten Produkte mit 61 Prozent des Gesamtumsatzes außerhalb der USA verkauft werden. Im Interesse der Anteilseigner verwende man das Geld im Ausland zur Unterstützung sämtlicher Geschäftstätigkeiten auf der anderen Seite des Atlantiks und des Pazifiks. Würde Apple seine Gewinne in die USA überweisen, würde das Unternehmen ein Drittel des Gesamtbetrags einbüßen. Dies sei nicht im Sinne der Anteilseigner.

Die „objektive Untersuchung“ des US-amerikanischen Unternehmenssteuer-Systems begrüße man hingegen, da dieses nicht mit der „Geschwindigkeit des digitalen Zeitalters und der sich schnell verändernden globalen Wirtschaft“ habe mithalten können. Um besser national und international konkurrenzfähig zu bleiben, unterstütze man eine mögliche Reform.

Das komplette Dokument mit einer detaillierten Erklärung von Apples Standpunkten zu dem recht heiklen Thema kann hier heruntergeladen werden.

Mehr zu: AAPL | Apple

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