Eines ist sicher - die Rente. Die verschlüsselten Daten auf iPhones und Blackberries sind hingegen nur relativ sicher. Das russische Expertenteam von ElcomSoft meldet, die 256-Bit-Codes seien geknackt. Man könne von vorliegenden Mobilgeräten selbst auf die Daten der Sicherungskopien zugreifen.
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Es handele sich um eben die Verschlüsselung, die Besitzer des iPhone 3GS nach dem Update auf iOS 4 derbe Geschwindigkeitsverluste bei alltäglicher Anwendung erfahren ließ. Firmenkunden hatten zuvor bemängelt, dass bei Verlust oder Diebstahl der Mobilgeräte brisante Geschäftsdaten vergleichsweise ungeschützt in fremder Hand seien.
Die von den russischen Forensikern eingesetzten Dechiffrier-Methoden setzen auf die leistungsfähigen Prozessoren heutiger Grafikkarten. Als empfohlene Systemvoraussetzungen werden daher tatsächlich eine Nvidia GeForce GTX 590 oder eine AMD Radeon HD 6990 genannt.
ElcomSoft bietet zwei Produkte zum Kauf an, die auf ihrer Forschung basieren. Regierungen und Gesetzeshüter dürfen die Software kaufen, die Apples Mobilgeräte selbst öffnet. Für den Endanwender gibt es lediglich die Möglichkeit, wieder an die rechnerseitigen Datensicherungen zu gelangen, wenn das Passwort verloren gegangen sein sollte.
Eine Entschlüsselung der Backup-Daten sei allerdings nur dann möglich, wenn auch der Zugriff auf das zugehörige Endgerät besteht, da der erforderliche Schlüssel auf diesem gespeichert sei.



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Ok.. vielleicht bin ich ja auch so blöde aber ich verstehe das i-wie nicht so ganz.. warum die das gemacht haben, was das nun bringt und warum warum wir das wissen müssen...
tut mir leid für diese dummen Fragen :D
Heißt das jetzt das alle Apps (z.B. Passwort und Banking Apps) geknackt werden können oder nur unter bestimmten Bedingungen?
Das heißt es, ja.
OK, aber dazu benötigen die ja mein iPhone und wenn ich es nicht verliere, bzw. bei Verlust gleich Fernlösche, dann sollte da nichts passieren.
Fernlöschen bringt laut einem Bericht auf heise.de nichts, da beim Fernlöschen nur der Schlüssel gelöscht wird, nicht die Daten. Und den Schlüssel errechnen die ja eh.
Ich hoffe doch sehr, dass sie den Master-Schlüssel entsprechend geheim halten werden.
Wenn die Compurer und Handys von Verbrechern/Terroristen dann ausgelesen werden können, um entsprechende Beweise herauszufinden, finde ich die Sache legitim.
Vor allem zeigt das wieder einmal, dass Nichts sicher ist. Auch eine 1024 bit Verschlüsselung wird irgendwann geknackt.
Ohhh, seit wann werden die Kommentare denn hier sofort gepostet? Sonst hat das doch immer mehrere Stunden gedauert :-)
So wie es da steht wird der Schlüssel nicht errechnet ! Er muss auf dem iPhone vorhanden sein. Wenn dieser aber durch Fernlöschung entfernt wurde wird das ja nichts.
Dass die russen das geschafft haben, scheint mir ein bisschen eine übertriebene Meldung. Es gibt wahrscheinlich zig firmen, die das machen. Hintergrundbericht von einer ami Firma hier: http://www.20min.ch/digital/dossier/apple/story/30481211
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