Aufgrund einer Einigung mit der Federal Trade Commission, der US-amerikanischen Handelkommisssion, muss der Suchemaschinengigant Google die Rekordsumme von 22,5 Millionen US-Dollar Bußgeld zahlen. Der Einigung war ein monatelanger Streit mit der FTC vorausgegangen, in der es zu klären galt, ob Google gegen den Willen von Safari-Nutzern sogenannte Tracking-Cookies installiert hat. Mit der nun getroffenen Einigung will die FTC vor allem „eine klare Botschaft an alle Unternehmen senden“, ihre Versprechen gegenüber den Kunden einzuhalten.
Google hatte 2011 und 2012 ein sogenanntes Tracking-Cookoe auf Rechnern installiert, obwohl der Anbieter Safari-Anwendern mit eingeschalteter „Do not track me“-Funktion versprochen hatte, diese nicht zu installieren. Da die Funktion unter Safari auf iOS und OS X automatisch aktiviert ist, hatte Google die Safari-Anwender explizit davon in Kenntnis gesetzt, dass es nicht nötig sei, Googles Werbe-Cookie zu deaktivieren, da die Safari-Einstellung Cookies von Drittanwendern automatisch blockiere. Das Cookie, mit dem Googles Werbenetzwerk DoubleClick bestimmte Informationen über das Surfverhalten eines Anwenders sammeln kann, um damit passende Werbung zu generieren, wurde über eine Hintertür trotzdem installiert.
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Die FTC stellte daraufhin fest, dass diese Tatsache einen Verstoß gegen die im Oktober 2011 getroffene Datenschutzauflage darstelle, in der Google verboten wurde, Kunden trügerische Informationen zu liefern über die Art und Weise wie das Sammeln von Daten beeinflusset werden kann. Die Einigung stellt allerdings kein Schuldbekenntnis im rechtlichen Sinne dar. Die Strafzahlung leistet Google lediglich im Rahmen der Einigung mit der FTC.
Übrigens: Die 22,5 Millionen US-Dollar, umgerechnet etwa 18,3 Millionen Euro, stellen für Google 0.81 Prozent des Gewinns des zweiten Quartals 2012 dar. Oder anders ausgedrückt: Zum Erwirtschaften des Bußgeldes benötigt Google etwa fünf Stunden, so das Wall Street Journal.
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Und wer bekommt das Geld? Wohl nicht diejenigen, die bespitzelt wurden.
Wo denkst du auch hin? Das wird brav unter den Richtern geteilt wie es ich gehört! Wie soll sich denn sonst ein Richter eine Jacht leisten? Durch hartes Arbeiten auf dem Bau?!!!???!!!
Die einzige Strafe für Google ist der nun etwas beschädigte Ruf. Aber auch das gibt sich spätestens nach ein paar Monaten - wer erinnert sich denn dann noch daran(?).
Ich weiß ja nicht welches Mathe-Genie das berechnet hat. Aber laut meiner Rechnung brauch Google 17,5Std. um das zu erwirtschaften, sofern 0,81% eine korrekte Angabe war.
Arbeitest du 24h/Tag?
Also, nochmal rechnen.
Ist Google global tätig, und somit 24/7 aktiv ? Wird Werbung z.B. nur 8Std. Am Tag gebucht/geklickt, usw. ? Also nix mit neu rechnen!
Google verarscht wie viele User? Tausende? Verletzt bewusst den Datenschutz, nutzt Sicherheitslücken im System und erhält eine Strafe von einem Tagessatz.
Ein normaler Nutzer im Internet lädt ein Musikalbum runter und darf 4 Jahre im Knast sitzen oder sich mal eben in die kompletten Schulden reiten.
Also so ganz sehe ich keine Gerechtigkeit :)
Könntest Du mal bitte ein Beispiel anführen, in welchen irgendeine Person für einen illegalen Musik-Download in den Knast gegangen ist?
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