Random House, Bertelsmann-Tochter und größtes Verlagshaus der Welt, hat heute in einer kurzen Mitteilung bekannt gegeben, das Vertriebsmodell für E-Books umzustellen. Als letzter der sechs großen US-Verleger übernimmt Random House das Agency Modell, das nun den Weg in Apples iBook-Store eröffnet.
Beim Agency-Modell gibt der Verleger einen festen Endkundenpreis vor, der bereits eine angemessene Provision für Buchhändler beinhaltet. Bislang verfolgte Random House bei E-Books die gleiche Preis-Strategie wie im Print-Bereich. Hierbei mussten die Händler dem Verlagshaus die Bücher abkaufen. Die Händler selbst schlugen darauf noch die eigene Marge auf. Was bei Druckwerken funktioniert, da physische Exemplare verkauft werden, hat sich, laut Amazon, im digitalen Bereich als Verlustgeschäft herausgestellt. Hier fungieren die Händler lediglich als Vermittler, die den Kontakt zwischen Kunde und Verleger herstellen.
Artikel kommentieren
Kommentar hinzufügen