Nach der Niederlage vor Gericht und der Einigung mit Apple ist nun Schluss mit der Firma Psystar: Der Anwalt der Firma, Eugene Action, hat Dow Jones Newswire mitgeteilt, dass die Firma ihren Geschäftsbetrieb einstellen werde.
Die acht Angestellten werden ihren Job verlieren. Psystar hatte zuvor eingewilligt, Apple 2,7 Millionen US-Dollar zu zahlen, da aber das Klon-Geschäft laut Gerüchten nicht so einträglich war, wie geplant, dürfte die Finanzdecke sehr dünn gewesen sein.
Unklar war gewesen, ob Psystar vielleicht die Softwarelösung Rebel EFI weiter vertreiben könnte. Die Software war nicht Teil der endgültigen Unterlassungserklärung, allerdings hat Richter Alsup durchblicken lassen, dass Psystar rechtlich Probleme bekommen könnte. Offenbar will der Klon-Hersteller dies nicht riskieren, da Rebel EFI genau das macht, was Psystar auch auf den eigenen PCs gemacht hat, um OS X zum Laufen zu bekommen.
Update: Inzwischen hat ein anderer Anwalt der Firma Berichten zum Ende von Psystar widersprochen. Psystar sei weiter im Geschäft und die Website ist wieder online, wenn auch nur mit einem Produkt: Rebel EFI. Auch Hardware könnte es wieder geben, nur sind dies PCs ohne OS X, die sich dann eben gut für Rebel EFI eignen. Auf dem Rechtswege plant die Firma ihre Software-Lösung zur Installation von Mac OS X und anderen Betriebssystemen abzusichern.



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