Seit dem 1. Juli 2010 soll Apple iAd die beste Möglichkeit werden, in Apps Werbung zu schalten. Doch nun muss Apple den Dienst vor Gericht verteidigen, wie Apple Insider berichtet. Ein Unternehmen namens StreetSpace meldet Rechte an auf Methoden und Systeme, die personalisierte Online-Dienste und Werbung im öffentlichen Raum bieten sollen.
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Das in Malaysia beheimatete Unternehmen StreetSpace zieht jedoch nicht nur gegen Apple vor Gericht. Die von Apple übernommene Quattro Wireless soll sich ebenso rechtfertigen wie Google, AdMob, Nokia, Navteq, Millenial Media und Jumptap. Eine Anwaltskanzlei aus San Diego reichte in der vergangenen Woche die entsprechende Klage beim U.S. District Court, Southern District of California, ein.
StreetSpace hält das am 25. Januar 2005 veröffentlichte US-Patent mit der Ordnungsnummer 6,847,969. Als sogenannte Method and system for providing personalized online services and advertisements in public spaces wird beschrieben, wie mobile Nutzer lokale Informationen und auch Werbung einsehen sollen.
Bereits in den späten 90er-Jahren stellte StreetSpace eigene Terminals auf. Die „Street Line“ Terminal standen in Buchläden, im Einzelhandel sowie in Cafes und Restaurants in Berkley. Über 30.000 registrierte Nutzer sollen das System zuletzt bei den Olypischen Winterspielen in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah genutzt haben. Aktuell sollen führende Banken wie die Maybank, CIMB Bank und die AFFIN Bank in Malaysia das Nachfolge-System Web-Station im Einsatz haben.
Üblicherweise werden derartige Klagen außergerichtlich begelegt. Zumeist kaufen die verklagten Unternehmen sich frei.




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