Vielleicht werden Kin One und Kin Two noch richtig wertvoll - aber nur, wenn die restlichen produzierten Geräte nicht mehr verkauft werden: Angeblich wurden seit Verkaufsstart lediglich 503 Geräte abgesetzt, dies würde erklären, warum Microsoft nach nur zwei Monaten wieder aus dem Smartphone-Markt aussteigt.
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Die Zahl stammt von John Gruber, der sie von einer Insider-Quelle erfahren haben soll. Es wäre einer der größten Flops der Microsoft-Firmengeschichte, selbst Microsoft Bob (eine alternative Windows-Oberfläche) wurde länger angeboten. Ein Grund für den Misserfolg war das Konzept beider Geräte: Als eingeschränkte Smartphones mit Social-Web-Fokus konzipiert, musste dennoch monatlich soviel wie für ein Smartphone bezahlt werden.
Business Insider hat mit einem Microsoft-Mitarbeiter gesprochen, der mitteilt, man habe das Produkt zwar von Anfang an für nicht großartig gehalten, aber durch die Einstellung der Kins sei die Stimmung auf dem Microsoft-Campus schlecht. Microsofts Ruf in der Mobilfunkbranche sei durch das Kin-Desaster beschädigt worden. Die Kosten für die Microsoft-Party zum Start der Geräte seien vermutlich höher als die Einnahmen aus dem Verkauf der Kins gewesen.
Natürlich gibt es auch Schuldzuweisungen - für Außenstehende ist jedenfalls kaum zu begreifen, warum die Kins überhaupt ausgeliefert wurden, wenn doch Windows Phone 7 in ein paar Monaten veröffentlicht wird. Auch wird Microsoft sicher vorher gewusst haben, welche Tarife Verizon für die Kin-Telefone geplant hatte. Es war zudem keine gute Idee, die Kins nach der Ankündigung von Windows Phone 7 zu veröffentlichen, denn natürlich wurde erwartet, dass die Geräte auf das neueste Mobilbetriebssystem setzen.
Immerhin: Windows Phone 7 dürfte deutlich erfolgreicher werden. Ein eigenes Smartphone wird es aber von Microsoft so schnell nicht wieder geben.



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tjaja war doch abzusehen oder?
Was ist eigentlich aus dem Zune geworden? Der schaffts wohl auch nie in europäische Elektronikmärkte..?
Ich kenn nen haufen Amerikaner, nur eine von denen hatte einen Zune, den sie mittlerweile aber auch gegen einen iPod getauscht hat.
Fakt ist: Immer wenn Microsoft versucht Apple oder sonstigen Rivalen nachzueifern scheitert die Firma aus Redmond auf voller Bahn.
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