Die Selbstmordfälle beim chinesischen Apple-Zulieferer Foxconn gingen in der vergangenen Woche weltweit durch die Presse. Daraus entspann sich ein E-Mail-Schriftverkehr zwischen einem Apple-Kunden und Steve Jobs, in dessen Verlauf die soziale Verantwortung Apples zur Sprache kam.
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Apple-Kunde Jay Yerex schrieb in Zusammenhang mit den Veröffentlichungen zur Foxconn-Selbstmordserie eine E-Mail an den Apple-Chef und wies diesen darin auf eine Kampagne der Gewerkschaftsseite LabourStart hin. Apple könne es besser machen, propagierte die Kampagne.
Steve Jobs antwortete dem Apple-Kunden persönlich. Zwar sei jeder Selbstmord tragisch, doch läge die Selbstmordrate von Foxconn weit unter dem chinesischen Durchschnitt. Aber, so endete Jobs, „we are all over this“. Was im amerikanischen Englisch so viel heißt, wie wir widmen der Angelegenheit unsere ganze Aufmerksamkeit.
Jay Yerex konnte dies nicht deuten und antwortete, dass er vor Jahren seinen Mac gekauft hatte, als er von seinem Betrieb gefeuert wurde, weil er dort eine Gewerkschaft aufbauen wollte. Er habe immer gedacht, Apple sei ein sozial verantwortliches Unternehmen. Doch jetzt kämen ihm Zweifel.
Die Antwort folgte prompt: Er solle sich weiterbilden, schrieb Jobs, denn Apple tue mehr als jedes andere Unternehmen auf diesem Planeten. Unterstützend verlinkte Steve Jobs ihn auf Apples Webseite über den verantwortlichen Umgang mit Zulieferern. Und geduldig erläuterte der Apple-Chef dem nicht so sprachmächtigen Kunden nochmals, dass Apple sich intensiv um die Angelegenheit kümmert.



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ned schlecht... =)
Fakt ist doch, dass sich große Unternehmen, wie auch Apple in einer ziemlichen Zwickmühle befinden: Um konkurzenfähig zu bleiben und darüber hinaus auch noch ausreichend Gewinne zu erzielen, ist es eben notwendig in Ländern wie China zu produzieren. Andererseits ist es natürlich auch erforderlich, gerade da sich der Fokus der Öffentlichkeit gerne auf den Schächen der Global Plyer befindet, dass grundlegende Bedigungen erfüllt werden und sich ein Unternehnmen wie Apple auch dafür einsetzt.
Fraglich ist nur, wieviel kann ein Unternehmen alleine ausrichten?
Wichtiger wäre doch, dass man von Seiten der Regierung Chinas versucht stärker zu regulieren, statt einzelnen Unternehmen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Es ist doch klar, dass diese Vorteile nutzen, die sich ergeben, auch wenn sie dadurch Menschenrechte verletzen und das Risko eingehen ihr Image zu beschädigen.
Durch eine stärkere staatliche Kontrolle würde sich einiges an Elend vermeiden lassen...
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