"ULTRAMOBILE RECHNER BRAUCHEN INTEL NICHT"

MacBook Air: Wann trennt sich Apple von Intel als Prozessorlieferant?

27.06.13 | 13:56 Uhr - von
(Bild: Screenshot)

Undenkbar ist es nicht, ganz im Gegenteil: Nachdem Apple bei iPhone, iPod touch und iPad auf die eigene Chip-Herstellung setzt, erwarten Gerüchteküche und Insider, dass Apple die eigenen Chips auch im MacBook Air einsetzen wird. Die Newsseite Quartz.com fragt deshalb, wann Apple sich von Intel als Prozessorlieferant trennen wird...

Autor Christopher Mims wirft die Frage auf, wann Apple sich von Intel als Lieferant der Prozessoren trennen wird. Gerade kamen die neuen MacBook Air-Modelle mit Haswell-Chips auf den Markt, doch das muss kein Indiz für die Weiterführung der Zusammenarbeit sein.
 

Die These: Ultramobile PCs don’t need Intel.

Wahrscheinlich eher früher als später wird Apple auch für die mobilen Rechner auf die eigene Chip-Produktion umschwenken. Intel-Chips werkelten nie im Inneren von iPhone und Co., und dürften auch schon aus diesem Grunde keinen allzu festen Stand bei Apple haben. Mims glaubt sogar, das Intel quasi ein Wackelkandidat sei. Unter anderem begründet er das mit Umfragen von Gartner Research, die Tablet/Notebook-Hybriden eine große Zukunft aussprechen. Der berühmte Ausspruch, dass der Tabletmarkt den Notebookmarkt kanibalisiert, dürfte einen wahren Kern besitzen.

Ultramobil wird die Zukunft auf dem Markt heißen. Ultramobil und dennoch für die meisten Alltagsaufgaben mit genügend Leistung gewappnet. Apples Konkurrenz setzt dabei fast ausschließlich auf die spezialisierten ARM-Prozessoren. Nicht zuletzt aus diesem Grund hält sich seit Monaten das Gerücht, Apple könnte die Intel Chips als ersten Schritt aus der MacBook-Air-Reihe verbannen.

ANZEIGE

Mims setzt die Hoffnung auf Apples A7-Chip, der wahrscheinlich in der kommenden iPhone-Generation erste Mals eingesetzt wird. Der neue Apple A7 könnte schon so leistungsstark sein, das er in einem ultramobilen Rechner zum Einsatz kommen könnte oder als Basis für die ersten Modifikationen die auch im MacBooks kommen könnten.

Mehr zu: ARM | Intel | MacBook Air

Artikel kommentieren

Bild von privatepaula

Wie wärs denn mit einem SoC auf Basis vom Intel.

Bild von albundy

Mhhhm - hat man ja gesehen wie erfolgreich Microsoft mit Windows RT ist.
Sorry, aber ein Arm-Prozessor macht aus vielerlei Hinsicht keinen Sinn: zu wenig Leistung, nicht kompatibel mit der Software (selbst wenn Apple ein OS dafür liefert laufen die anderen Programme deshalb trotzdem nicht).
Aber da könnte Apple ja alles schön mit nem App-Store abschotten. Aber ernsthafte Rechner a la MacBook Pro oder Mac Pro wären damit nicht kompatibel. Und wenn Apple die versucht auf Arm zu portieren - good bye...

Bild von obd_van_darg

Ich denke man sollte nicht die Situation in welcher sich MS mit seiner Hardware befindet mit der sonstigen Marktsituation vergleichen.

MS hat ein ganz eigenes Problem. Der Kunde sieht ja Windows Tablets nur dann als Vorteil an wenn er auch seine Windows Software darauf laufen lassen kann. Also ungefähr so als käme morgen ein vollwertiges OS X Tablet raus.

Nun ist aber die RT Variante zu rein gar nicht kompatibel und stellt eine eigene Welt dar. Die intel Tablets wären da leistungsmäßig und vom Funktionsumfang die Alternative und sprechen eher die Zielgruppe an, wären diese nicht so unverschämt teuer.

ARM macht seine Sache ganz gut und arbeitet aktuell auch wieder in die richtige Richtung. Der A15 war ein kleiner Ausrutscher und nun geht's weiter.

Für Apple könnten die eigenen Prozessoren in der Tat einst eine gute Alternative zu intel werden, aber ich denke wir sind da weiter davon entfernt als sich einige das wünschen. Intel schläft ja auch nicht und arbeitet verstärkt an dem was Apple am meisten interessiert: Leistung pro Watt und gerade die Haswells sind ein DEUTLICHER Schritt in die richtige Richtung.

Ausserdem würde es auch keinen großen Sinn machen nur die Airs mit Ax Prozessoren auszustatten wohingegen die normalen Books bei intel bleiben. Plötzlich hätten wir ein "Pad-Book" welches einerseits das iPad kanibalisiert, andererseits aber eines Touch bedürfte um dessen Vorteile zu nutzen. Und dann noch Entwickler zu finden die nur für das Air Ax Software programmieren die aber nicht auf Touch basiert...

Ich denke die Möglichkeit besteht dass wir den Switch einst sehen werden, aber wenn dann nur komplett wie bei jedem Architekturwechsel bisher und nur dann wenn intel es nicht schafft weiterhin so gute Arbeit abzuliefern und es sich für Apple wirklich, wirklich lohnt.

Bild von larswicke

Also das der A7 schon so Leistungsstark sein wird, dass er in einem Mac Book Einzug hält, darf sehr sehr stark bezweifelt werden.

Des weiteren wird der A7 noch auf die ältere ARM Architektur basieren und ist somit noch nicht 64Bit fähig, da die Zeit für Apple viel zu kurz ist bis zum A7. Auch wenn Apple dieses gelungen sein sollte, so müsste Apple dann auch das komplette OS X hierauf angepasst haben was noch unwahrscheinlicher ist........

Bild von Chris-TS

Und Maclife spekuliert erneut wild mit. Toller Jounalismus, nicht!

Kommentar hinzufügen

Captcha
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisierten Spam vorzubeugen.
dreizehn - eins =
Lösen Sie die Aufgabe und geben Sie das Ergebnis (als Zahl) ein.

MAC-LIFE-NEWSLETTER BESTELLEN

FORUM

Frage zu Photoshop & Co ?

OS10.9: automatische Anmeldung mehrerer Benutzer?

Re: youtube Video ruckelt...

Re: youtube Video ruckelt...

Aktuelle Topseller PDFs

Mac Life 04.2014

Ausgabe: 4/2014
12 MB
4.49 €

Mac Life 05.2014

Ausgabe: 5/2014
63 MB
4.49 €

iPad Life 02.2014

Ausgabe: 2/2014
18.64 MB
5.99 €

Mac easy 02.2014

Ausgabe: 2/2014
21 MB
4.49 €

AppBibel 01.2014

Ausgabe: 1/2014
15.74 MB
4.49 €
 
MAC LIFE MARKTPLATZ

MacLife Gold

Jetzt kostenlos 60 Tage testen

MacLife Gold

Die erste Flatrate für Apple-Fans

Print und Online

100 Ausgaben jährlich für eine Flatrate. Für iPhone, iPad & Co.

iNewsweek: Jede Woche neues aus der Apple Welt

Nur 9,90 im Monat - Sie sparen jährlich 196,72 Euro 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos

McBüro – die betriebswirtschaftliche Software

für Mac, PC und iOS

McBüro – die betriebswirtschaftliche Software
McBüro – die betriebswirtschaftliche Software für Mac, PC und iOS

Für Handel • Produktion • Dienstleistung • Handwerk • Agenturen • Verlage
Individuell - Anpassbar - Flexibel - Modular


Informieren Sie sich jetzt und laden Sie sich eine Demo-Version: www.McBuero.info
Weitere Infos finden Sie hier
Zur Startseite