In der US-Handelskammer oder Chamber of Commerce wird es immer leerer, denn alleine in den letzten Wochen sind mehrere Firmen, darunter auch Apple, aus ihr ausgetreten. Grund dafür sind Äußerungen des Handelskammer-Präsidente Donohue, der in Maßnahmen zu der Reduzierung klimaschädlicher Gase einen Kostenfaktor sieht, der Jobs gefährden und der Umwelt nicht nützen würde, da die Emissionen dann eben in anderen Ländern steigen.
ANZEIGE
Das passt nicht zum grünen Anstrich, den sich US-Firmen in letzter Zeit geben wollen und auch nicht zur Politik der aktuellen US-Regierung. Greenpeace USA sieht die Austrittswelle positiv und fordert nun Microsoft und IBM auf, Apples Beispiel zu folgen. Die Mitgliedschaft in der Kammer würde letztlich der Lobbyarbeit der Handelskammer nutzen und damit der Arbeit gegen schärfere Gesetze.



Artikel kommentieren
Wenn die Chamber of Commerce "immer leerer wird", dann wird sie eines Tages wohl am leereresten sein. Wegen Apple und anderer wird es dann Jobs kosten? Steve Jobs von Apple? Wow! Das hat jemand geschrieben, der/die wohl nicht wirklich die Füllerkappe vorher (gedanklich) abschraubt, bevor es zum Schreiben geht.
Kommentar hinzufügen