Einst gehörte Digg zu den wichtigsten Seiten im Web und der Podcast DiggNation war ein Ereignis. Nun wird Digg aufgeteilt, drei Käufer sollen insgesamt 16 Millionen US-Dollar gezahlt. Die Nutzerzahlen waren nach einem Neustart der Seite deutlich gesunken.
Von diesem gescheiterten Relaunch hatte sich die Seite nicht mehr erholt, Gründer Kevin Rose widmet sich inzwischen anderen Projekten. Laut TechCrunch übernimmt die Washington Post für 12 Millionen Dollar das Digg-Team, während LinkedIn 4 Millionen für 15 verschiedene Digg-Patente ausgibt. Weiterführen wird die Seite Betaworks, die den ganzen Rest kaufen - also die Domain und den Code. Da die Patente an LinkedIn gehen, werden die beiden Firmen ein Lizenzabkommen schließen.
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Die Washington Post hatte zuvor schon einige Digg-Entwickler verpflichtet, es war seit längerer Zeit abzusehen, dass ein Käufer gesucht wird. Die Investoren haben mit Digg insgesamt Verlust gemacht, hatten sie doch über 40 Millionen Dollar in das Unternehmen gesteckt.
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