Die Europäische Kommission machte gestern den Anfang, nun hat auch das US-Justizministerium bestätigt, dass es eine kartellrechtliche Untersuchung der E-Book-Branche durchführt. Dabei gerät auch Apples Preissystem im iBookstore ins Visier.
Bei den jetzt bestätigten kartellrechtlichen Untersuchungen durch das US-Justizministerium wird das Preismodell bei E-Books auf den Prüfstand gestellt. Gibt es Absprachen zwischen den Verlagen und Apple, um Diskontierungen zu verhindern?
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Die Prüfer interessieren sich besonders dafür, inwieweit das von Apple favorisierte Agentur-Modell bei der Preisgestaltung kartellrechtliche Konsequenzen hat. Bei dem Modell kontrollieren die Verlage die Buchpreise und die Händler erhalten eine Provision. In Apples Fall sind das 30 Prozent.
Zuvor haben in den USA Verlage Bücher zu Großhandelspreisen verkauft und dem Einzelhändler die Gestaltung der Endkunden-Preise überlassen. Doch mittlerweile haben andere Händler wie Amazon nachgezogen und die Buchpreisbindung durch dieses Agentur-Modell bei E-Books ist populärer geworden.
Der Generalstaatsanwalt im US-Bundesstaat Connecticut hatte das Thema bereits im vergangenen Jahr erstmals in Zusammenhang mit der Einführung von Apples iBookstore aufgebracht.





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Apple hat da ja quasi ein Preisbindung gefordert:
Ein über Apple vertriebenes eBook darf es nirgendwo preiswerter geben.
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