In der Bestechungsaffaire um den Apple-Manager Paul Shin Devine melden sich jetzt asiatische Unternehmen zu Wort. Zwei Firmen belasten den Apple-Mitarbeiter, der laut Agenturmeldung weiterhin seine Unschuld beteuert. Ein drittes Unternehmen bestreitet, in der Praxis Bestechungsgelder zu zahlen.
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Aus der Fertigungs-Abteilung Pegatron des PC-Herstellers Asustek war am Dienstag zu hören, man untersuche Vorgänge zwischen Apple und Kaedar, einem asiatischem Zulieferer dessen Name mit Schmiergeldzahlungen in Verbindung gebracht wurde.
Die in Singapur ansässige JLJ Holdings, denen die Jin Li Mould Manufacturing gehört, bestätigt ebenfalls, in der Angelegenheit eigene Nachforschungen anzustrengen. Ein ehemaliger Mitarbeiter soll namentlich mit der Anklage gegen Devine in Verbindung gebracht werden. Bei Pegatron handelt es sich um eine Neugründung von Asustek, die das Kerngeschäft nicht stören sollte. Entsprechend besorgt äußert sich Jonathan Chang als Abteilungssprecher von Pegatron, die 2008 immerhin 24 Millionen US-Dollar in die Übernahme von Kaedar investierten.
Der süd-koreanische Hersteller von Kopfhörern Cresyn behauptet, es seien keine unberechtigten Zahlungen an Devine erfolgt. Erste Kontakte zu dem Apple-Manager bestünden seit 2006. Im darauffolgendem Jahr sei er für eine Marktanalyse des US-Marktes bezahlt worden. Darüber soll ein regulärer Vertrag abgeschlossen worden sein. Dabei ist es ein übliches Vorgehen, Bestechungsgelder als Beratungshonorare zu tarnen. Bis zu einer Verurteilung vor einem kalifornischen Gericht gilt Paul Shin Devine selbstverständlich als unschuldig.



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