Apple sei Dank, denn iPhone und iPad wirken als Wachstumsbeschleuniger für den EMS-Markt. Für Foxconn Technology Group trägt Apple entscheidend dazu bei, dass der asiatische Fertiger in 2011 für mehr als die Hälfte des Umsatzes des weltweiten EMS-Marktes verantwortlich zeichnet.
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Foxconn dominierte bereits im ersten Quartal 2010 den EMS (Electronic Manufacturing Services) Markt mit Einnahmen von 17,1 Milliarden US-Dollar, berichtet EE Times Asia. In der selben Periode brachte es der zweitgrößte Player auf dem Markt – Flextronics International – nur auf 5,9 Milliarden US-Dollar.
Ein Teil des Foxconn-Erfolgs ist auf den allgemeinen Boom im Bereich digitaler Consumer-Electronic und der Erholung der PC-Industrie zurückzuführen. Doch entscheidend sind die aktuellen Kunden des Fertigers und deren Produkte. Und hier besonders Apple.
Und es wird noch besser kommen, denn Apple hat die Produktionsziele für das iPad erhöht und will allein im Jahr 2010 12,9 Millionen iPads verkaufen. Bis Ende 2011 sollen es dann 36,5 Millionen sein. Ebenso wird 2011 mit iPhone Verkäufen von rund 53,5 Millionen Stück gerechnet, doppelt so viel wie die 2009 verkauften 25,1 Millionen Stück.
Damit wird Foxconn wesentlich dazu beitragen, dass der EMS-Markt boomt. Im Jahr 2009 hatte Foxconn Mehreinnahmen in Höhe von 3,4 Prozent erzielt, was für die gesamte Auftragsfertigerindustrie 11,9 Prozent Wachstum bedeutete. Unter den zehn größten EMS-Anbietern war Foxconn das einzige Unternehmen, das im Jahr 2009 Zuwächse erzielte.
Allerdings sank die Bruttomarge des Fertigers im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr von 9,5 Prozent auf 8,7 Prozent.



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