Patentverwalter dürfen sich freuen, denn zu den üblichen Firmen, die um Patente mitbieten (Apple, Microsoft, Google, Samsung) kommt zukünftig auch noch Amazon hinzu. Dazu sucht Amazon derzeit einen "Acquisition and Investment Leader".
Dieser soll sich darum kümmern, passende Patente zu erwerben und für Amazon günstige Lizenzvereinbarungen abzuschließen. Die Patente könnte Amazon offensiv gegen Konkurrenten einsetzen, oder sich mit ihnen gegen Klagen verteidigen.
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Der Schritt kommt spät, schließlich ist Amazon mit dem Kindle Fire längst im Tablet-Markt angekommen. Der Fire soll bald auch mit größerem Display erhältlich sein und könnte spätestens dann Amazon ein paar Patentklagen einbringen. Das 7-Zoll-Gerät wird hingegen eher als Nook-Konkurrent und erweiterter eBook-Reader wahrgenommen. Eine Klage von Apple gibt es indes schon, sie richtete sich aber nicht gegen die Hardware, sondern gegen Amazons Entscheidung, die eigene App-Plattform als "App Store" zu bezeichnen.
Amazon dürfte finanziell kaum in der Lage sein, um große Patentpakete wie die von Kodak mitzubieten. Allerdings könnte der Versandhändler auch mit anderen Firmen gemeinsam bieten, oder interessante Patente anderen Firmen abkaufen. Google kaufte beispielsweise über 2000 Patente von IBM.
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