Das will Apple so nicht hinnehmen und sucht die Öffentlichkeit. In einem Verfahren will Apple den Verdacht auf E-Book-Preisabsprachen nun gerichtlich klären lassen, denn Apple gehe es um die Sache. Und darum, ein Monopol von Amazon zu brechen.
Apple ist nicht nicht zu einem Vergleich bereit und will gerichtlich klären lassen, ob der Verdacht auf E-Book-Preisabsprachen zu Recht erhoben werde. Nochmals zur Erinnerung: Apple gestattet Verlagen ihre E-Book-Preise für den iBookstore selbst festzulegen, im Gegenzug darf ein E-Book aber auf anderen Verkaufsportalen wie Amazon nicht preiswerter verkauft werden.
ANZEIGE
Dies wurde vom US-Justizministerium bemängelt. Apple vertritt jedoch die Ansicht, dass der iBookstore den monopolistischen Griff Amazons auf die Verlagsindustrie gebrochen habe. Denn Amazon sei in der Lage gewesen, E-Book-Preise in seinem Online-Store selbst festzulegen und habe diese daher oftmals unter Wert verkauft.
Apple wolle den Fall gern um der Sache willen entschieden haben, so die Anwälte aus Cupertino. Die Verlage Macmillan von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH und Pearson Plcs Penguin Group nehmen eine ähnliche Haltung ein. Andere Verlage versuchen derzeit mit einzelnen US-Bundesstaaten Vergleichsregelungen auszuhandeln.
Die Europäische Kommission sondiert in einer ähnlichen Kartell-Sache. Wie es heißt, haben Apple und vier Verlage dort Vergleichsvorschläge eingereicht.
Mehr zu: iBookstore



Artikel kommentieren
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.