Apple hat einen „Supplier Responsibility Progress Report 2012“ veröffentlicht, der die Arbeits- und Umweltbedingungen in den Fabriken von Apple Zulieferern aufführt. Die notwendigen Audits ließ Apple erstmals auch von außenstehenden Prüfern durchführen.
Der Report listet 156 Zulieferer auf, auf die 97 Prozent der Beschaffungsausgaben des Unternehmens entfallen. Er beschreibt, welche Schritte Apple unternimmt, um die Arbeits- und Umweltbedingungen seiner Zulieferer zu überwachen.
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Apple hat im Jahr 2011 bei seinen Zulieferern 229 Audits durchgeführt. Das sind 80 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Darunter waren 100 Erst-Audits. Apple will dieses Programm noch vertiefen, um weiter in die Zuliefererkette vorzudringen; außerdem sollen spezialisiertere Audits durchgeführt werden, die sich intensiver auf Sicherheit und Umweltschutz fokussieren.
Im Jahr 2011 habe Apple zudem mit einem speziellen Öko-Audit begonnen, das in die standardisierten Umweltschutzaudits eingebunden wurde. Dabei seien außenstehende Umwelttechnik-Experten hinzugezogen worden, die an 14 unterschiedlichen Einrichtungen Audits durchgeführt haben und dabei einige Verstöße fanden. Als erstes Technologie-Unternehmen ist Apple der 1999 gegründeten „Fair Labor Association“ beigetreten, die die Arbeits- und Umweltbedingungen in Fabriken weltweit untersuchen soll und dabei unangekündigte Audits durchführt.
Wie Bloomberg berichtet, kamen dabei auch Verstöße zu Tage. So habe man festgestellt, dass in 108 Fabriken keine gerechten Überstundenlöhne bezahlt wurden und in 93 Fabriken eine 60-Stunden-Woche überschritten wurde. In einigen Fällen wurden auch Minderjährige beschäftigt. Von diesen Zulieferern verlangte Apple, die Kinder zu unterstützen, eine Schulausbildung aufzunehmen. Mit einem betroffenen Zulieferer habe Apple die Zusammenarbeit beendet.
Apple CEO Tim Cook äußerte sich darüber hinaus gegenüber dem Wall Street Journal, dass Apple bei der Überprüfung der Arbeitsbedingungen seiner Zulieferer durchaus führend sei und sich darum bemühe, die Probleme durch eine genaue Überwachung in den Griff zu bekommen.





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Sehr gut, dass Apple zum Ersten Schritt ansetzt. Hoffentlich sind dadurch jetzt auch andere Firmen "gezwungen" nachzuziehen. Leider sehen aber immernoch viele Menschen bösere Absichten und kritisieren selbst dieses Vorgehen...
Sehr schön! :-)
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