Apple verdient an einem iPad nur halb so viel wie an einem iPhone. Das jedenfalls belegen Zahlen, die jetzt anlässlich des Patentstreits zwischen Apple und Samsung zutage kamen. Apple hält sich normalerweise mit Aussagen zu Gewinn-Margen bedeckt und kommentiert diese Zahlen auch nicht.
Im Zeitraum zwischen April 2010 und März 2012 lag die Bruttogewinnmarge bei iPhone-Verkäufen in den USA zwischen stolzen 49 und 58 Prozent. An einem iPad hat Apple während dieser Zeit nur halb so viel verdient.
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Diese Zahlen belegt ein Gerichtsdokument, das gestern aus dem Patentstreit zwischen Apple und Samsung, der am Montag in San Jose/Kalifornien beginnen wird, bekannt wurde.
Demnach hat Apple zwischen Oktober 2010 und März 2012 bei seinen iPad-Verkäufen in den USA eine Bruttogewinnmarge zwischen 23 und 33 Prozent erzielt. Was einem Erlös von 13 Milliarden US-Dollar entspricht. Aus den iPhone-Verkäufen im Zeitraum von April 2010 bis März 2012 kamen 33 Milliarden US-Dollar zusammen.
Angesichts solcher Zahlen ist die Entschädigungssumme, die Apple von Samsung im anstehenden Gerichtsverfahren einklagen möchte, relativ gering. Apple fordert ungefähr 2,53 Milliarden US-Dollar Entschädigung sowie eine endgültiges Verkaufsverbot für Smartphones und Tablets von Samsung.
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