Als Palm sich auf die Suche nach einem Käufer machte, fielen schnell die Namen HTC und Lenovo: Lenovo, weil sie mit der Palm-Marke schneller die westlichen Märkte erobern könnten, HTC, weil die Firma ein Patentschutzschild braucht. Doch angeblich waren auch Google, Apple und RIM interessiert.
ANZEIGE
Es sind vor allem zwei Dinge, die Palm attraktiv machen. WebOS ist ein fertiges, multitouchfähiges Betriebssystem und ist durchaus mit dem iOS zu vergleichen. Attraktiver sind jedoch Palms Patente, die vermutlich ein Grund sind, weshalb Apple nicht Palm verklagt hat - im Gegensatz zu HTC kann sich Palm besser wehren. Im Rennen um Palm hat schließlich HP das Rennen gemacht, die nach eigenen Angaben vor allem am Betriebssystem interessiert waren und es dieses Jahr in Smartphones und Tablets einsetzen möchten.
Palm hatte 16 Firmen kontaktiert, fünf sollen ernsthaftes Interesse gezeigt haben. Eine davon war HP, die anderen vier nennt Palm in einem Dokument, welches an die SEC ging, nur Firma A bis D.
Angeblich war RIM kurz davor, Palm zu übernehmen, wurde dann aber von HP überboten. Nicht weit gekommen sind laut der Quelle von Gizmodo die Verhandlungen mit Nokia, obwohl die Finnen eine Sammelleidenschaft für Betriebssysteme entwickelt haben und webOS bestimmt gebrauchen könnten. Einer der Buchstaben soll daher Lenovo gehören.
Auch Google und Apple sollen unter den Interessenten gewesen sein. Apple wollte hauptsächlich die Patente übernehmen, soll aber bereit gewesen sein, die Geschäfte von Palm fortzuführen - was keinen Sinn ergibt, da webOS mit dem iOS konkurriert und man auch ohne Hardware-Tastatur RIM Marktanteile abnimmt. Google soll schließlich ebenfalls an den Patenten interessiert gewesen sein, aber nur, weil Apple auch Interesse gezeigt hatte.
Mit den Bargeldreserven in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar hätte Apple HP problemlos ausstechen können. Vermutlich hat man aber einfach die Möglichkeit gesehen, günstig an über 450 Patente heranzukommen und sich ein Limit gesetzt (möglicherweise 600 Millionen Dollar). Zum Schutz benötigt Apple die Palm-Patente sicher nicht und gegen so genannte Patenttrolle würden sie nicht helfen.



Artikel kommentieren
Ihr habt schon einen komisch beschissenen Schreibstil! Hauptsache die Seite mit so viel Scheisse wie moeglich fuellen, moeglichst schnell lol!
warum uebersetzt ihr nicht direkt von maclife.com, das ergebnis waere wenigstens weniger mutmassungen (moeglicherweise 600 millionen) und mehr fakten in kuerzerer Form. Die deutsche maclife, so habe ich das gefuehl wird immer beschissener, mit den Infos kann nichts mehr anfangen, einfach zu viel bild-like bull!
Was spricht dagegen, einige Hintergründe zu liefern? Dadurch wird die News für diejenigen verständlicher, die nicht so im Thema drin sind. :)
Achja, Kritik in allen Ehren, aber etwas konstruktiver darf diese durchaus sein. Der inflationäre Gebrauch des Wortes „Scheisse“ in diversen Variationen macht deinen Kommentar nicht besser.
Kommentar hinzufügen