MITTEILUNG AN DIE US-BÖRSENAUFSICHT ZUM GESCHÄFTSJAHR 2012

Apple 2012: Mehr Geld für Forschung, 33 neue Retail Stores

01.11.12 | 10:06 Uhr - von
(Bild: istockphoto.com, sitox)

In dem jährlichen Bericht an die US-Börsenaufsicht zieht Apple Bilanz der letzten vier Quartale. Alleine die Forschungsausgaben sind um 1 Milliarde Dollar gewachsen, bei den Apple Stores ist hingegen zumindest in den USA offenbar eine Sättigung erreicht - von 33 neuen Länden stehen nur 5 in den USA.

Im Geschäftsjahr 2010 gab Apple nur 1,8 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung aus, 2011 dann 2,4 Milliarden und 2012 3,4 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Microsoft gab alleine 2012 9,8 Milliarden Dollar aus. Im Vergleich zur Konkurrenz und in Relation zu den gestiegenen Einnahmen sind die Forschungsausgaben also gering und nur moderat gestiegen.

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In allen Märkten konnte Apple zulegen: Amerika (+50%), Europa (+31%), Japan (+94%), Asien-Pazifik-Region (+47%) und bei den Retail-Verkäufen (+33%). 125 Millionen iPhones wurden 2012 verkauft, verglichen mit 52,8 Millionen 2011. Verantwortlich dafür ist die Einführung des iPhone 4S im ersten Quartal 2012 und die des iPhone 5 Ende des vierten Quartals 2012. Auch hatte Apple nach eigenen Angaben beim iPhone 4S die Nachfrage der Kunden schneller befriedigen können, als dies noch beim iPhone 4 der Fall war.

Die Währungsschwankungen haben auch Auswirkungen auf Apples Geschäftszahlen gehabt. So hätten die unsichere wirtschaftliche Lage in Europa und die Stärke des US-Dollar gegenüber mehreren europäischen Währungen die Geschäftszahlen negativ beeinflusst. Das iPhone 5 habe nicht in dem Maße zu den Geschäftszahlen beitragen können, wie in anderen Gebieten, da das Smartphone nur in einigen europäischen Staaten verkauft wurde. Apple konnte zwar auch in Europa wachsen, aber nicht so stark wie in anderen Regionen. In Japan profitiert Apple hingegen von der Schwäche des Dollars gegenüber dem Yen, auch spielte dort die Markteinführung des iPhone 5 eine größere Rolle. An einer stärkeren Retail-Präsenz liegt es übrigens nicht: Schon seit Jahren hat Apple keine neuen Apple Stores eröffnet.

Apple weist darauf hin, dass Währungsschwankungen gegenüber dem US-Dollar ein Risiko darstellen und eine Anpassung von Preisen notwendig sein könnte. Unerwähnt bleibt, dass dies bereits geschehen ist: Apple-Produkte und sogar Apps sind zumindest im Euro-Raum teurer geworden.

Die Werbekosten sind nur geringfügig gestiegen, 1 Milliarde Dollar gab Apple im Geschäftsjahr 2012 aus, verglichen mit 933 Millionen und 691 Millionen in den Jahren 2011 und 2010.

Apple hat nun 390 Läden, verglichen mit 357 im Jahr 2011. Von den 390 Läden stehen 250 in den USA und 140 im Ausland. Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet die Firma 30 bis 35 neue Retail Stores, 3/4 davon außerhalb der USA.

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