Analyst James Kisner glaubt weiter an einen Apple-Fernseher: Ausgehend von seinen Gesprächen in der Fernsehindustrie geht er davon aus, dass der Start unmittelbar bevorsteht. Angeblich prüft ein großer US-amerikanischer Kabelnetzbetreiber bereits, wie viel Bandbreite ein neues Apple-Gerät beanspruchen könnte.
Dabei könnte es sich natürlich auch um ein anderes Apple-Gerät handeln, oder der Kabelnetzbetreiber hat schlicht von den Spekulationen um ein solches Gerät mitbekommen und will sich vorbereiten.
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Kisner geht davon aus, dass es sich bei dem Kabelnetzbetreiber um Comcast handelt und Comcast Equipment der Firma Arris kaufen wird, um Breitband-Internet Besitzern des Apple TV zur Verfügung zu stellen. Ein Start des Apple TV - eines echten Fernsehers und keiner weiteren Streaming-Box - dürfte sich über diesen Umweg deutlich auf die Geschäftszahlen von Arris auswirken.
Kisner verweist auf seinen Analysten-Kollegen bei Jefferies, Peter Misek, der 4,9 Millionen Geräte für 2013 und 11,6 Millionen Geräte für 2014 vorausgesagt hat.
Ob und in welcher Form ein Apple TV kommen könnte, ist Gegenstand wilder Spekulationen. Nachdem sowohl iPhone als auch iPad zu ihrer Markteinführung eher kritisch betrachtet wurden, werden die Erfolgsaussichten für einen Apple-Fernseher von vielen Analysten positiv beurteilt. Steve Jobs hatte nach eigenen Angaben an der Benutzeroberfläche für einen Fernseher gearbeitet. Gegen einen Einstieg sprechen die geringen Margen im Fernsehgeschäft, der Preisverfall ist enorm. Ein Apple TV in der derzeitigen Form birgt ein geringeres Risiko und verkauft sich mittlerweile gut.
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