Am Montag wird Apple wohl verkünden, sich von Google Maps zu verabschieden. Analyst Gene Munster rechnet nicht damit, dass sich dies auf Googles Mobil-Einnahmen auswirken wird: 4,5 Milliarden US-Dollar soll Google dieses Jahr einnehmen, ein großer Teil davon über iOS.
Vier Milliarden Dollar kommen alleine über die Suchfunktion, Munster schätzt, dass 40 Prozent davon von iOS kommen. Damit könnte sich Android als profitabler erweisen, als zunächst gedacht. Im März hieß es noch, iOS sei für 80 Prozent der Mobileinnahmen verantwortlich, aber dies bezog sich auf Tablets - dort ist ein dauerhafter Erfolg für Android noch nicht in Sicht.
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Munster glaubt an eine Maps-Anwendung von Google für iOS, AppleInsider schätzt, dass eine solche App aber Schwierigkeiten wegen Duplizierung der Maps-Funktionalität bekommen könnte. Dies ist allerdings Unsinn, erscheinen doch ständig Apps, welche die selben Funktionalität wie vorinstallierte besitzen. So gibt es schon seit längerem alternative Webbrowser (die allerdings die WebKit-Engine von iOS benutzen müssen), E-Mail-Programme, alternative Mediaplayer und mit Apple konkurrierende Musikanbieter und eBook-Reader. Auch Chrome für iOS dürfte nicht gefährdet sein, solange Google nicht auf der eigenen JavaScript-Engine besteht.
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