Es kommt Bewegung in den Markt für E-Book-Reader: Amazon hat den Preis vom Kindle mit 6-Zoll-Display deutlich von 259 auf 189 US-Dollar gesenkt und liegt damit etwa gleichauf mit Sony - ist das iPad für den Preisrutsch verantwortlich?
ANZEIGE
Die iBooks-Apps macht aus dem iPhone und iPad aber noch lange keinen idealen eBook-Reader, ebenso wenig wie die MP3-Unterstützung den Kindle zum iPod-Killer macht. Zwar dürfte Amazon Apple durchaus als Konkurrenten wahrnehmen, aber die Preissenkung war offensichtlich keine Reaktion auf das iPad, sondern auf den Nook.
Barnes & Noble hatte den Preis des Nook um 50 US-Dollar gesenkt und zeitgleich eine Wi-Fi-Variante für 149,99 US-Dollar eingeführt. Der Nook besitzt ein E-Ink-Display für die Bücher und ein farbiges LCD für die Navigation. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Preissenkung eine Reaktion auf den Nook war: Der Kindle DX mit 9,7-Zoll-Display kostet unverändert 489 US-Dollar – wäre das iPad die einzige Sorge von Amazon, würde der Kindle-Hersteller zuerst beim DX Preiskorrekturen vornehmen.
Die Preissenkungen von Nook und Kindle setzen nun Sony unter Druck: Die Japaner haben mit dem PRS-300 einen eBook-Reader unter 200 Euro im Angebot.



Artikel kommentieren
Also wenn man ein Produkt nur über den Preis veraufen kann, ist eh schon alles zu spät!
Kommentar hinzufügen