Wer vor einem Jahr mit dem zeitweiligen Rückzug der Apple-Ikone Steve Jobs das nötige Kleingeld und den Mut hatte, sich Aktien der Firma mit dem angebissenen Apfel zu kaufen, der wird reichlich belohnt: so hoch stand Apple (AAPL) noch nie im Kurs.
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An der Nasdaq wurde die Aktie mit einem Preis von 214 US-Dollar angeboten, während es vor 12 Monaten noch nicht einmal 79 US-Dollar waren. Nun aber sehen die Vorzeichen anders aus: Apple hat die Wirtschaftskrise auch dank solider eigener Finanzen besser überstanden als die meisten Unternehmen der Computerindustrie, und man hatte im vergangenen Jahr bewiesen, dass auch ohne Steve Jobs am Ruder nicht in Cupertino die Steinzeit ausbricht. Im Gegenteil – während die personenfixierten Analysten noch den Zusammenbruch befürchteten und daher die Aktien zum Jahreswechsel 2008/2009 schlecht bewerteten, zeigte man unbeirrt Stärke und kam im Sommer sogar noch mit einem überarbeiteten iPhone 3GS heraus und dem grundüberholten Mac OS X 10.6.
Nun aber trägt zum neuen Höhenflug noch die Gerüchteküche um ein „iSlate“ (Mac Tablet PC) bei, das bei einer immer noch vermuteten Vorstellung am 27. Januar angekündigt wird. So war es nämlich immer: Kurz vor der Macworld stiegen jedes Jahr die Aktien in der Weihnachtszeit, nur um während der Veranstaltung wieder nachzugeben: „Buy on rumours, sell on facts.“ lautet die Spekulantenweisheit.
Dass die Aktie aber im Februar wieder so niedrig bewertet wird wie im Januar 2009 ist eher unwahrscheinlich.



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