Ursprünglich war AIR für die Entwicklung von plattformunabhängigen Internet-Anwendungen für Desktop-Systeme (Mac, Windows, Linux) gedacht, nun soll AIR wie der Flash Player auch auf Mobilgeräte kommen.
AIR erlaubt die Verwendung von HTML, JavaScropt und Flash zur Erstellung von Anwendungen, AIR-Apps benötigen die Laufzeitumgebung von Adobe, die mit der ersten AIR-Anwendung mitinstalliert wird. Die bekannteste AIR-Anwendung dürfte TweetDeck sein, Nachteil von AIR ist, dass die Anwendungen nicht so aussehen wie native Applikationen.
Nun sollen Mobiltelefone AIR mehr Glück bringen: Android und BlackBerry sollen unterstützt werden, Apples iPhone wird von Flash CS5 mit nativen Apps bedient und für das Web wird natürlich Flash exportiert. Adobe möchte damit die eigenen Tools als Universalwerkzeuge für die Entwicklung von Mobil- und Desktop-Anwendungen etablieren.
Am geeignetsten dürften 2D-Spiele sein, bei denen es nicht auf die Verwendung einer Standardoberfläche und die Ausnutzung aller technischen Fähigkeiten des Mobiltelefons ankommt. Zwar hält Adobe selbst eine Liste mit iPhone-Spielen bereit, die mit einer Vorversion von Flash CS5 entwickelt wurden, aber diese sind wenig überzeugend.



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