Die schlimmsten Erwartungen der Analysten haben die iPhone-Fertiger von Foxconn mit ihrem Geschäftsbericht (Pressemeldung als PDF) für 2010 noch übertroffen. Die 659 Prozent Gewinnverlust gegenüber dem Vorjahr werden unter anderem auf Umsatzsteuer, wachsende Konkurrenz und den Prozess der Kostenoptimierung zurückgeführt.
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„2010 war ein extrem problematisches Jahr für uns…“, leitet Foxconn seine eigene Analyse des zurückliegenden Geschäftsjahres ein. Die Dynamik des Marktes habe sich stark verändert durch neue Mitspieler und Geschäftsmodelle. Als Maßnahmen der Kostenoptimierung mussten Standortwechsel und Expansion mit hohen Investitionen erkauft werden. Als Reaktion auf die Suizidserie von 2010 waren den über 100.000 Angestellten schon im Juni Lohnerhöhungen von bis zu über 100 Prozent in Aussicht gestellt worden.
Irreführend wird die Berichterstattung bei Engadget allerdings in mehr als einem Leserkommentar genannt. Die Zahlen bezögen sich lediglich auf Foxconn International Holding Ltd aus Hong Kong. Der taiwanesische Firmenzweig, der für die Produktion von Apple-Geräten zuständig sei, operiere nach wie vor sehr profitabel. Der abermals erwähnte Suizidskandal wird in Relation gesetzt zur chinaweit höher liegenden durchschnittlichen Selbstmordrate.
An der Börse von Hong Kong gab die Foxconn-Aktie um 5,5 Prozentpunkte nach. Für 2011 stehe jedoch eine Rückkehr zu den schwarzen Zahlen an.
[via businessweek.com]



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April April ;)
Here we go again... Maclife versucht sich in Wirtschaftsberichterstattung und verbreitet Hörensagen und Forums-Beiträge (die übrigens selbst wiederum unfundiert sind) aus anderen Technikforen als sei es solide Recherche.
Die bei engadget.com aufgeworfenen Fragen haben durchaus ihre Berechtigung, weshalb diese auch hier an dieser Stelle aufgegriffen wurden. Wer die Zahlen hinter dieser Meldung im Original nachlesen will, findet im Artikel den Link auf das entsprechende PDF.
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