Im Patentstreit VirnetX gegen Apple hat das zuständige Gericht jetzt eine Strafe gegen Apple auferlegt. Apple soll aktiv durch einen Anwalt versucht haben, einen wichtigen Zeugen von der Aussage vor Gericht abzuhalten und bekommt aufgrund von Beweisvereitelung eine Sanktion. Die darf sich Apple auch aussuchen, hat dabei aber die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Schon während der Beweismittelsichtung hat sich Apple im Rechtsstreit mit VirnetX um VPN-Patente ein Eigentor geschossen. In der vergangene Woche sollte der Apple-Software-Entwickler Christophe Allié über Apples "VPN On Demand" vorsprechen. Der war auch willig, wurde jedoch von Apples Anwälten zurückgepfiffen - er sollte keine Redeerlaubnis vor Gericht bekommen. Apple versuchte den Zeugen zu beeinflussen, hießt es.
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Die folgende Sanktion vom Gericht lässt Apple jetzt die Wahl. Apple kann zugeben, versucht zu haben, Einfluss zu nehmen und wäre damit der Beweisvereitelung schuldig. Oder Apple streitet die Einflussnahme ab, und würde VirnetX erlauben, die Befragung des Entwicklers fortzusetzen. Apple dürfte in dem Falle nicht weiter mit dem Entwickler kommunizieren, was die fraglichen Patente betrifft.
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Ist die Einflussnahme auch wieder ein Gerücht?
Der Versuch Apple eine Schraube reinzudrehen?
Warum ein Gerücht, es steht ja fest und Apple kann sich nun Entscheiden, alles korrekt.
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