Aus einem internen Samsung-Memo vom Spartenchef Mobile, JK Shin, geht hervor, wie unerwartet Samsung vor der Konkurrenz des Apple iPhone gestellt wurde. Man sah sich in einer „Design-Krise“, denn der Markt verlangte nach Smartphones wie dem iPhone - und Samsung lieferte die Galaxy-Serie.
Neues Futter für die Design-Klage Apple vs. Samsung: JK Shin, Spartenchef Mobile bei Samsung, hat im Februar 2010 eine Memo verfasst, die Samsung jetzt einen weiteren Strick drehen könnte. Samsung hatte versucht, die Notiz geheim zu halten, doch am vergangenen Freitag war sie laut All Thing D Bestand der Verhandlung im kalifornischen Patenstreit Apple vs. Samsung.
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Im Prozess wurde Samsungs Chief Strategy Officer Justin Denison zu der internen Memo befragt. Er bestritt die Kopierabsichten, konnte aber auch nicht verneinen, das die Einflüsse von Apple kamen. Shin sprach in der Memo immer wieder von Verbesserungen, die im Vergleich zum iPhone vorgenommen werden müssten, denn das Nutzererlebnis zwischen Apple und Samsung sei noch ein Unterschied wie zwischen „Himmel und Erde“.
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Ich würde sagen, damit ist bewiesen, dass Samsung sich am iPhone orientiert hat ungeachtet dessen, dass das Geschmacksmuster geschütz war (aber das interessiert die ja sowieso nicht, haupsache Profit).
In dem Sinne muss man wirklich Microsoft gratulieren, die mit Ihrem Telefon-Betriebsystem sich optisch eben NICHT am iPhone orientiert hat.
Das Design ist eigenständig, keine Frage. Es ist wahrscheinlich in seinen Wurzeln schon älter als das iPhone.
Aber die Grundprinzipien stammen von iOS. Die Art wie einzelne Anwendungen in Apps ausgeführt werden, ist wohl kaum mit dem zu vergleichen, wie Windows mobil früher funktionierte.
Vor dem iPhone, war es praktisch unmöglich auf einem Telefon oder Organizer etwas zu installieren was nicht schon ab Werk drin war. Die Art und Weise, wie Apps mit einen Fingertipp von Lieschen Müller installiert und von einer breiten Masse programmiert werden können, ist vorher nie da gewesesen.
Diese Vielzahl an Inhalten und den verrücktesten Apps, hätte es auf einem Telefon, sonst nicht gegeben und schon gar nicht für den Consumer.
Jeder der da mit will kopiert Apple auf die ein oder andere Weise. Anders macht es aber auch keinen Sinn, wenn ihnen nix neues einfällt, den alten Mist will keiner mehr.
Das ist es leider. Alle anderen Hersteller orientieren sich am bestehenden, anstatt neues zu schaffen. Wofür haben die eigentlich Designer? Apple hat das iPhone schliesslich auch aus dem "nichts" geschaffen (oder aus älteren Filmen abgeguckt). Immer nur in die Fußstapfen treten, bringt einem nicht auf die #1.
Schade, dass der Markt so beschränkt ist und immer nur auf einen Zug springen kann. Ich würde gerne mal komplett andere Alternativen sehen.
Wenn alle #1 sind, gibt es keine #1 mehr. Was jetzt am Markt passiert ist eine ganz normale Situation die sich seit Jahrzehnten wiederholt: ein Unternehmen hat eine Idee, die sich gut verkaufen lässt andere versuchen an dem Erfolg zu partizipieren. Das war mit Autos so - der erste massentaugliche Opel war "das gleiche in grün" des Citroen der in Frankreich vom Band lief und sehr erfolgreich war, mit Telefonen, mit PC, mit Fernsehern und die Liste lässt sich unendlich weiterführen. Darin ist auch nichts schlechtes, denn diese massenhafte Verbreitung von sogenannten "Kopien" sorgt für eine breite Palette an kleineren Innovationen, die die "Kopie" von dem "Original" unterscheidet und somit für eine Vielfalt der Geräte im Markt sorgt. Basierend darauf wird es irgendwann wieder ein Unternehmen geben, dass dann die #1 wird, weil es was revolutionäres entwickelt hat.
Du missverstehst mich.
Natürlich hast du mit deiner Aussage Recht, gemeint von meiner Seite war aber, dass die Hersteller nur EINEM Trend nachziehen, anstatt selbst neue zu schaffen. So gern ich auch Konkurrenz mag, aber die momentanen Smartphones sind einfach nur langweilig. Es besteht bei HTC, Samsung, etc nur ein Wettrennen bei den Prozessoren, Ram etc. Wo bleiben neue Idee? :(
Hey, du weißt aber schon, dass SJ seinerzeit keine Fremd-Apps auf dem Telefon wollte. Apple schlug statt dessen "Web-Apps" vor, die in Safari liefen. Erst der Erfolg des Jailbreaks und der daraus entstandenen Apps (die Installation lief damals schon so wie heute im AppStore) haben Apple zum Umdenken gebracht. Die Apps sind also keinesfalls Apples Erfindung.
Zur Aufklärung: Schon lange vor dem iPhone konnte man auf den Smartphones Programme installieren, und zwar genau gleich "umständlich" wie auf dem PC: Installer aufs Gerät kopieren oder direkt aus dem Internet laden (ja, auch das war damals schon möglich), und ... ausführen! Oder man konnte die Installation ferngesteuert direkt auf dem PC starten. Das war's, mehr brauchte es nicht. Was daran "praktisch unmöglich" sein soll, müsste genauer erklärt werden.
Aber was du eigentlich meinst, ist wohl das Prinzip des AppStore. Wobei dieser nichts anderes ist, als was auf Linux seit Urzeiten gang und gäbe ist! Nämlich in der Paketverwaltung aus einer kategorisierten Liste an Programmen das Gewünschte auswählen und auf den "Installieren"-Button klicken. Apple hat da gar nix erfunden, nur längst bekannte Ideen geschickt eingesetzt! Tragisch, dass dennoch immer wieder Leute behaupten, Apple sei der Erfinder, und alle anderen kopieren von Apple...
Auf meinem alten SonyEricson K800i war es problemlos möglich, Programme, in erster Linie Spiele, zu installieren.
Ich kann es echt nicht mehr hören, dass alle bei Apple kopieren. Steve Jobs hat selbst gesagt, dass Apple der Meister des Kopierens ist.
@CMV
Wann hat er dieses gesagt? Bitte um Nachweise.
Biographie von SJ lesen!
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