Susan Kare gehört zu den bekanntesten Icon-Designerinnen und war für viele Icons des ersten Macs verantwortlich, inklusive des "Happy Mac"-Symbols. Nun hat sie im Prozess zwischen Apple und Samsung ausgesagt. Ihrer Meinung nach sehen sich die Symbole zum Verwechseln ähnlich.
So ähnlich, dass sie ein Samsung- mit einem Apple-Smartphone schon einmal verwechselte - natürlich rein auf die Icons bezogen, denn der angebissene Apfel ist weder auf der Rückseite von Samsung-Telefonen zu sehen, noch taucht er während des Bootens auf. Darauf zielten die Samsung-Anwälte auch ab: Es sei unmöglich, dass ein Kunde die beiden Geräte nicht unterscheiden könne, wenn doch das Samsung-Telefon beim Einschalten das Samsung- und Android-Logo, sowie den Startbildschirm mit der Google-Suche anzeige.
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Auch wies Anwalt Charles Verhoeven darauf hin, dass sich einige Icons durchaus unterscheiden würden. Laut Kare werden aber die selben Motive verwendet, beispielsweise Zahnräder für die Einstellungen. Sie hat sich auch das Design anderer Smartphones angeschaut. RIMs BlackBerry Torch verwendet zwar auch ein App-Raster, aber keine abgerundeten Symbole.
Die Design-Entwürfe der Konkurrenz dienten Apple schon vorher als Vorlage, um zu beweisen, dass es durchaus Alternativen gegeben hätte. So wurden beispielsweise die zwei Sony-Tablets gezeigt, die sich von ihrer Form stark vom iPad unterscheiden.
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Na ja, Samsung versucht natürlich den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
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