Auf diesem Tablet lässt sich zwar die Wikipedia betrachten, aber sonst hat das Wikipad mehr mit einer Spielekonsole zu tun, als mit der Online-Enzyklopädie. Das Zehn-Zoll-Tablet bietet ein Gamepad, welches die Tablet-Einheit umfaßt, aber auch abgetrennt werden kann.
Wie eine Mischung aus dem Wii-U-Pad und dem Circle Pad für das 3DS wirkt das Wikipad, aber das Display ist deutlich größer. Im Inneren steckt Nvidias Tegra 3, Wikipad-Besitzer dürften sich dank PlayStation-Mobile-Zertifizierung an alten PlayStation-1-Spielen erfreuen, sofern sie nicht einfach einen PlayStation-Emulator für Android herunterladen und die Spiele illegal emulieren.
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Wikipad soll zunächst exklusiv beim Spielehändler GameStop ab dem 31. Oktober verkauft werden. 500 US-Dollar kostet die Mischung aus Tablet und Konsole. Das Wikipad ist indes nicht das erste Android-Tablet, welches sich an Spieler richtet. Archos kündigte im August ein Sieben-Zoll-Tablet mit Gamepad für unter 150 Euro an. Im nächsten Jahr soll dann die Ouya-Konsole erscheinen, deren Hardware voraussichtlich nicht moderner sein wird als die des Wikipads.
iOS unterstützt den Anschluss von Gamepads nicht, iCade und dazu kompatible Geräte simulieren daher eine Bluetooth-Tastatur. Eine analoge Steuerung lässt sich per Tastatur-Simulation aber nicht realisieren. Andere Gamepads kommunizieren mit dem iPhone oder iPad über den Dock-Connector oder den Kopfhöreranschluss - beide Lösungen erfordern allerdings spezielle Anpassungen der Spiele. In Patentanmeldungen Apples tauchten auch Controller auf, darunter eine Wii-ähnliche Bewegungssteuerung.
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