Als wären harte Verkaufszahlen der Auszeichnung nicht genug, ernannte Fortune Steve Jobs zum schlauesten Unternehmenschef der Technik-Welt. Sein erfahrenster Designer Jonathan Ive wurde ebenfalls ausgezeichnet. Ein erfolgreiches Team, dessen Einfluss auf die gesamte Branche nicht zu übersehen sei.
ANZEIGE
Seit dem iMac G3 zeichnet Jony Ive für Apple-Produkte verantwortlich. Zunächst erstaunte er die Kunden mit durchscheinenden, farbigen Computern und entriss diese damit der für Großraum-Büros typischen grauen Eintönigkeit. Jetzt entspringen seiner Feder Erfolgsgaranten wie iPhone und iPad. Doch auch in verschiedenen Design-Museen sind Ives Werke zu bestaunen. Irgendwie schaffe er es, gleichzeitig die Öffentlichkeit und einen unheimlich anspruchsvollen Chef zufrieden zu stellen.



Artikel kommentieren
Letztendlich glaube ich, das Steve Jobs und Jony Ive gar nicht zu grundverschieden sind - sie sind auf der selben Wellenlänge.
Sie sind derzeit das Dream-Team im Industriedesign. Der Erfolg von Apple hängt zu mindestes 2/3 von diesen beiden - nicht nur für Apple - richtungsgebenden Menschen ab. Vergleichbar ist das mit nur noch dem Erfolg der Firma Braun mit deren damaligen Chef-Designer Dieter Rams in den 60-70 Jahren (siehe: http://wapedia.mobi/de/Dieter_Rams ).
Jonny Ive hat Dieter Rams als sein Vorbild und Lehrmeister bezeichnet. Er Arbeitet nach den 10 Designgeboten von Herrn Rams. Und einige Desings von Herr Rams kann man in Jonny Ives Arbeit wieder erkennen, z.B. der IMac
Leider sind viele Rechner-Displays schrecklich spiegelnd und es gibt keine Wahlmöglichkeit..
Als neuer Besitzer des neuen iPhone 4 (übrigens durch 2 Verträge mein 4. iPhone) muss ich leider feststellen, das dieses Gerät erstaunlich empfindlich ist. Ein Glasgehäuse, mag es nun gehärtetes Glas sein, ist enorm bruch gefährdet. Es fühlt ich auch so an: wenn man es in der Hand hält, fühlt es sich nicht wie robustes Gebrauchsgerät an, das einem mal versehentlich angstfrei aus der Hand gleiten könnte. Das ist kein gutes zweckmäßiges Industriedesign! Glas ist kein stabiles Gebrauchsmaterial für Handys! Der angeblich "aus-einem-Stück-supergehärteten Stahl-gefräste" Rahmen, gleichzeitig Antenne, entpuppt sich bei Handschweiß als Hindernis das Phone auch als solches zu benutzen. Fazit: Dieses Gerät verursacht durch sein Material (Glas) Angstschweiß in den Händen (es fallen zu lassen) und empfängt dann nicht mehr. SUPER DESIGN!
Schick, aber wahrscheinlich nur im Design-Museum.
Ich glaube, dass dieses Gerät Apple enorme Probleme bereiten wird!
Davon abgesehen: Das Retina-Display ist Spitze! Die Kamera ist auch besser geworden.
Aber mal sehen, ob sich mein iPhone nächste Woche noch zum selben Preis versichern lässt!
Made in Germany: Johnny Ive war Lehrling von Dieter Rams und dessen Industrie-Design steht für Klarheit der Form, Materialgerechtigkeit und einfache Bedienbarkeit. Es hat etwas vom Bauhaus-Stil und Design. Rams war Chefdesigner bei de Firma Braun. Gestalterisch geht das auf die Ulmer Hochschule für Gestaltung zurück. Das erste iPhone hatte einen Taschenrechner der einem früheren Braun-Taschenrechner sehr ähnlich war. Ive schickte seinem Meister davon ein Exemplar als Anerkennung - siehe: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0403/vermischtes/0028/index.html.
Viele Grüße
schoenebaerger-mac
Kommentar hinzufügen