Wer tatsächlich geglaubt hat, anziehende Blu-ray-Verkäufe, günstigere Laufwerke und vereinfachte Lizenzbedingungen würden Apple dazu bewegen, Blu-ray-Laufwerke einzubauen, dürfte enttäuscht werden: Steve Jobs erteilt dem Format per E-Mail eine Absage.
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So berichtet zumindest MacRumors und Jobs scheint Blu-ray ernsthaft mit den High-End-Formaten DVD-Audio und SACD (Super Audio CD) zu vergleichen - obwohl es derzeit eher danach aussieht, als würden die HD-Scheiben tatsächlich die DVD-Nachfolge antreten, außer als Cornflakes-Beilage. Videos über das Netz sei die Zukunft.
Der MacRumors-Leser erwiderte darauf, dass mittelfristig ein Disc-Format für HD-Video und Backups wichtig sei und letztlich die CD auch erst dann geschlagen wurde, als das DRM für Audiodateien wegfiel.
Doch Jobs glaubt, dass niedrige Preise (Hulu streamt kostenlos TV-Serien und ältere Filme), sowie der schnelle Einkauf (iTunes) den Downloads zum Durchbruch verhelfen werden. Speicherplatz sei kein Thema, da die meisten Filme zukünftig entweder ausgeliehen oder gleich im Netz angeschaut werden, bei zufriedenstellender Qualität (mindestens 720p).
Kommentar
Besonders bei Filmen ist das Weltbild von Apple und Steve Jobs sehr US-fixiert: Während US-Amerikaner tatsächlich bei Hulu viele Serien online schauen können, gibt es in Deutschland kein gemeinsames Angebot mehrerer Fernsehsender. Im iTunes Store Österreich gibt es weder Filme noch TV-Serien und wer sich HD-Filme für den Mac ausleihen möchte, wird den Hinweis „Auch verfügbar in HD auf dem iPad und Apple TV” hassen. Das sich Qualität wiederum nicht einfach an der Auflösung festmachen lässt, stellt Apple selbst mit den HD-Filmen im iTunes Store unter Beweis.
Problematischer ist aber, dass die Haltung von Apple die Möglichkeiten der Mac-Anwender deutlich einschränkt. Als Apple das Floppy-Laufwerk abschaffte, konnten Anwender immer noch ein Laufwerk per USB anschließen. Ein Blu-ray-Laufwerk am Mac ist hingegen praktisch nutzlos, außer als Backup-Medium und dafür ist die Kombination aus externer Festplatte und Online-Backup die bessere Wahl.
Die einzige Chance ist in diesem Fall der Blu-ray-Jailbreak, der gleich in Form eines ganzen alternativen Betriebssystems verkauft wird: Wer Blu-rays betrachten oder eigene HD-Scheiben testen möchte, muss dies unter Windows tun. Die illegale Alternative, also Torrent-Tracker und Filehoster, ist für einen nicht geringen Teil der Mac-Anwender derzeit die einzige Möglichkeit, an HD-Filme heranzukommen.




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Ich sehe das wie Steve Jobs. Wer braucht schon Scheiben? Man schaut sie einmal an, verleiht sie evtl. nochmal, und dann stehen sie jahrelang im Regal und warten auf das nächste Format. Wer will ausserdem einen HD-Film auf einem MacBookschirm ansehen? Ausserdem hätte ich keine Lust jedesmal mein MacBook an meinen HD-Fernseher anzuschliessen. Wer Blu-Ray-Scheiben anschauen möchte soll sich einen Standaloneplayer oder eine PS3 kaufen.
... da verstehe ich Herrn Jobs einfach nicht. Was soll ich mit 720p wenn ich eine BD mit 1080p mir ansehen kann. Sicherlich ist es irgendwann Zukunft und auch keine schlechte Idee alle Filme auf Platte zu haben, aber ist das ganze bis jetzt noch viel zu teuer und bringt Auflösungseinbußchen mit sich (nur 720p). Da greife ich lieber zur BD!
viel problematischer als die bluray unterstützung finde ich den fehlenden support vom avchd format. zwar ist es möglich das format abzuspielen und zu codieren, beides jedoch nicht in befriedigendem maße...
... die zeit der optischen datenträger ist eh vorbei.
:), ich weiss noch wie ich mit einem Apple Fanboy gestritten habe, warum der Mac Mini, als auch die Notebooks keine HDMI besitzen.
Die Ausreden waren, wozu, wer braucht das etc.
Nicht falsch verstehen, ich habe einen Imac und einen Iphone, aber allmählich geht mir Apple auf seinen Senkel wenn es heisst, Flash ist müll, HDMI ist Müll, Blueray braucht kein Mensch.
Klar der Mac Mini hat jetzt endlich mal HDMI, nach 3 Jahren Markteinführung hat der erste Mac HDMI, lach.
Genau so wie ich darüber lache das der Mac bis Heute kein E-Sata bzw USB 3 anbietet, in Zeiten von 2TB Platten, Videoschnitt ist es unerlässlich, ja ihr Apple Fanboys kommt mir nicht Mac Pro, da kann man das nachrüsten.
Ich werde in Zukunft erst mal einen grossen Bogen um Apple Produkte machen.
MacOSX ist das einzigste worauf Apple stolz seien kann.
Die Hardware ist in letzer Zeit überteuert, siehe ganze Pallete, allen voran der neue Mac Mini. Die Hardware ist vom technischen Standpunkt veraltet.
Was am Ende bleibt ist die geniale Software.
Also ab und an verstehe ich die Jobs-Philosphie nicht.
Blu-Ray ist nicht interessant?
Also am MAC ist es mir derzeit egal, da ich eine PS3 mein eigen nenne und somit diese auch schauen kann.
Online sehe ich keine Zukunft für die Filme, ich bekomme z.B. nur 1,5 - 2 Mbit über die Leitung, technisch mehr nicht möglich, daher würde es Ewigkeiten dauern bis ich endlich auch nen Film schauen könnte. Zu dem sind die Preise für Online Filme echt heftig. Für die Preise kann ich mir die Filme auch auf Scheibe kaufen. Sollte der Preis für Online Filme deutlich unter den der Kauf BR liegen, dann könnte man darüber nachdenken. Ich gehöre allerdings zu den Menschen die gerne etwas in der Hand halten können.
Wenn ich jetzt überlege, ich hätte die ca. 50 - 100 Filme in meinem Regal herunter geladen, dann würden die jetzt unnötige 250 - 500 GB auf irgendeiner HDD belegen. Wohl bemerkt bei 5GB pro Film und dann nur in 720p, was wie im Artikel gesagt, nichts über die Qualität sagt.
Apple sollte langsam über ihre Hardware gedanken machen, Technisch liegen die MACs ziemlich weit hinten und die Fehler häufen sich immer mehr. Siehe iPhone4, wo sie den Konstruktionsfehler nicht mal zu geben.
Ich möchte mich nicht auf iTunes verlassen, wenn ich Filme kaufe. Wenn ich mir einen Film kaufe, möchte ich ihn anfassen können und ins Regal stellen.
Natürlich ist der Kopierschutz von Blurays mist. Aber dennoch habe ich lieber den, als eine iTunes DRM.
Ebenso ist Hulu ein toller Service, wenn man denn in den USA wohnt. Hier habe ich soetwas nicht.
vom Schweisspapst
es gibt sie noch, die ewig Gestrigen, die immer noch am Format des optischen Datenträgers festhalten.
"Immer schön die DVD oder BD kaufen und beim nächsten Formatwechsel wieder schön losfahren und alles neu kaufen, weil die Qualität ja auch so viel besser ist."
"weil man ja was in der Hand haben muss" :))
Die Scheiben hat man nicht in der Hand, sie stehen im Regal, verstauben und kosten Platz!
Die BD hat ein phantastisches Bild/Ton (wenn beim Mastering entsprechend sauber gearbeitet wurde)das ist ausser Frage.
Sie ist aber NUR MAL WIEDER eine Weiterentwicklung eines optischen Datenträgers.
Der Zukunft gehören eindeutig HD-Streams, bei dem auf den Endgeräten beim Kunde überhaupt kein Speicherpatz mehr benötigt wird, weil die Inhalte auf dem Server liegen!
Die Preise im iTunes Store sind happig, das ist richtig, aber ist das Losfahren um eine BD zu Kaufen kostenlos? Vom erforderlichen Zeitaufwand ganz zu schweigen.
Das HD-Streaming vom Sofa aus gestartet ist die eindeutig elegantere Variante. Wenn dann die Übertragungsgeschwindigkeiten der Anschlüsse noch mal gesteigert werden verkürzen sich die Wartezeiten von wenigen Minuten auf Null. So steht spontanen HD-Filmabenden nichts mehr im Wege.
"Im iTunes Store Österreich gibt es weder Filme noch TV-Serien (...)" Kleine Ergänzung: In der Schweiz auch nicht... Naja, was nicht ist, kann ja noch werden. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass heute die Bandbreite beim Kunden und vor allem beim Anbieter (Server) noch nicht genügt, um durch Streaming an die Bluray-Qualität zu gelangen. Die Filme müssen (noch) so Komprimiert werden, dass sie mit der Bluray (noch) nicht mithalten können. Das war im Übrigen bei der MP3 und der CD auch so. Erstaunlich ist aber, dass schlechtere Qualität in unserer Konsumgesellschaft ohne weiteres akzeptiert wird. Selbst dann, wenn sie gleichviel oder mehr kostet...
De steht bezüglich der Filme aus dem Netz "bei zufriedenstellender Qualität"
Das ist genau die Crux. In Schulnoten ausgedrückt it "zufriedenstellend" eine 3.
Mal abgesehen davon dass der deutsche iTunes Store bezüglich Filmen bei mir höchstens auf eine 5 kommt, und auch der Amerikanische nur eine 4 verdient, ist es schon traurig dass sich Apple mit so einem Niveau begnügt.
Das Internet ist nicht in der Lage "Full-HD - 1080p" zu liefern. Solange das der Fall ist, kann man mich nicht von der Bluray abbringen.
Für Spielzeuge wie das iPhone oder das iPad mögen 720p ausreichen, für einen 50" Plasma oder LCD oder gar Beamer ist das aber nur ein fauler Kompromiss, dessen Ausreden von Jobs dazu zum Himmel stinken.
Sonst ist Jobs immer Perfektionist und bei der Bildqualität vertritt er immer schwachsinnige Standpunkte - warum? Langsam glaube ich, dass Apple nicht in der Lage ist entsprechende Lösungen anzubieten.
Letztlich, wenn man bedenkt, dass in Japan bereits "Super-HD" anläuft, mit vielfacher Full-HD-Auflösung, dann macht alles unter der 1080p-Auflösung noch weniger Sinn.
Wenn Jobs so weiter macht, dann reißt er mit dem Arsch ein, was er mit den Händen aufgebaut hat - schade um Apple.
Also wenn diese E-Mail stimmt, ist "unser" Steve doch schon ein wenig ein Schlitzohr. Denn als Disney Mehrheitsaktionär, wird er ja bestens bescheid wissen über die BD Verkäufe und vor allem um all die zusatz Funktionen die die BD liefert. Und auch um das eben eingeführte 3D....
Und das Angebot an Filmen ist bei der BD auch um einiges grösser als an DL Varianten...
Ich, Satan, sage Euch: Solange Eure selbsternannter Messias Steve J. in seinem eigenen Universum lebt, wird es bei mir zuhause auch immer einen Windows-Rechner geben. Und unabhängig davon, wie verbohrt ein Hersteller sein muß, um sich gegen ein Speichermedium zu wehren, das wahrscheinlich in über 95% aller neuen Rechner verbaut ist - Apple würde für einen DVD-Brenner sicher mindestens 500 Euronen Aufpreis verlangen. Dafür gibt´s in der Windows-Welt den Rechner zum Laufwerk quasi gratis dazu!
1. Verstehe ich die Diskussion um Blueray am Mac nicht: zum Filme schauen gehe ich ins Wohnzimmer, wo ich den grösseren Bildschirm, samt entsprechender Stereoanlage.
2. Zum Daten sichern greife ich immer noch auf die wesentlich günstigeren externen Festplatten.
3. Da es immer noch Schwierigkeiten geben kann, eine auf Brenner A gebrannte Blueray auf einem Abspielgerät B abzuspielen, frage ich mich ohnehin nach dem Sinn, Filme und Daten auf Blueray zu brennen (sofern diese übrigens keine Raubkopien sind).
4. Und ehrlich gesagt: So richtig traurig über diejenigen, die aus Enttäuschung wegen des fehlenden Blueray-Players bei Apple sich vom Mac abwenden, bin ich auch nicht: Solange der Marktanteil von Apple nicht weiter steigt, um so geringer bleibt die Chance, dass das Mac OSX mit mehr Viren und Trojaner attakiert wird.
Darum empfehle ich allen Unzufriedenen: Es gibt andere Betriebssysteme :-)
Aber war das nicht schon immer so? Bei Apple gehört das Jammern schon seit Ewigkeiten dazu. Mal ist es mehr, mal weniger. Und trotzdem erfreut sich der Mac immer noch grosser Beliebtheit. Aber eben: ich verzichte gerne auf einen Blueray-Player, wenn ich dafür meinen Rechner nicht mit einer umfangreichen Antiviren-Software abbremsen muss...
Steve Jobs macht Apple mit seiner Dickköpfigkeit noch einmal kaputt. In Japan bereits SuperHD, im Rest der Welt 1080p und bei technischen Museum Apple gerade mal 720p...
Ehe man sich vernünftig 30 GB, siehe Bluray-3D, für einen Film aus dem Netz laden kann, werden noch viele Monde ins Land gehen. Alle wissen das, nur Steve Jobs nicht.
Wer in "Full-HD" filmt, möchte auch nicht für einen Film in Topqualität drei DVD DL benötigen.
Euer gebashe ist einfach nur herrlich, BluRay ist weit ab von massentauglich, nur die wenigsten PCs haben es verbaut und selbst die Windows-Treiber dafür sind buggy- Apple setzt auf Innovationen, nicht auf Medien die sich seit Jahren A) nicht durchsetzen B) nur dreifach teurerer Hype, anstatt wirklich "besser" sind, und C) schlicht und ergreifend für Otto-privat-User keinen Nutzen haben, ausser für ein paar HD-fetischisten die für einen Film gerne mal 200% mehr bezahlen weil sie glauben einen Kieselstein mehr erkennen zu können, aber träumt ruhig weiter!
Ihr heulsusen! Hört doch auf immer so zu flännen, es gibt eben Gründe gegen so eine "Technologie"
Am besten gefallen mir Applearschkriecher die jede Fehlentscheidung Apples verteidigen.
Was ist zum Beispiel, wenn man gerne einen Film anschauen würde, und keinen Internet wegen z.B. Router- ausfall hat.
Daran hat Herr. Jobs nicht gedacht.
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