Gestern hat Sony die nächste Generation der PlayStation vorgestellt, die neben zeitgemäßer Technik auf Cloud-Gaming und die Verbindung zur hauseigenen PlayStation Vita und iOS- und Android-Geräten setzt. Wie die Vorgängerin versteht sich auch die PS4 als Entertainment-Zentrale.
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So werden ein Blu-ray-Laufwerk (6xGeschwindigkeit), eine große Festplatte und auf der Software-Seite die Unterstützung gängiger Streaming-Dienste zur Standard-Ausstattung gehören, die Steuerung kann auch über Smartphones erfolgen. Mit der App werden iOS- und Android-Geräte allerdings nicht zum Zweitbildschirm, sondern nur zur Fernbedienung, Karte in Spielen und Touchscreen-Tastatur. Die Rolle des zweiten Bildschirms hat Sony in erster Linie für die bislang glücklose PS Vita vorgesehen - sinnvoll, da die Handheldkonsole Hardware-Buttons besitzt. PS4-Spiele lassen sich dann auf der Vita spielen, sie werden von der Konsole zur Vita gestreamt.
Hardware
Die Konsole selbst hat Sony nicht gezeigt, sondern nur den überarbeiteten Controller und die Kamera. Die Konsolen-Hardware verwendet eine 64 Bit Achtkern-CPU von AMD, eine Radeon-GPU mit einer Leistung von 1,84 TFlops, 8 GB GDDR5 RAM, USB 3.0 und Bluetooth 2.1. Damit ist die PS4 so PC-ähnlich, wie keine PlayStation vor ihr. Einige PC-Spieler dürften schon leistungsfähigere Hardware besitzen, allerdings werden PlayStation-Entwickler ihre Spiele auf eine Konsole optimieren, deren Hardware ein paar Jahre stabil bleibt.
Die PC-Ähnlichkeit und der Verzicht auf den Einbau von Chips der Vorgänger-Generationen bedeuten allerdings auch, dass die PS4 nicht kompatibel zu älteren Spielen sein wird.
Cloud Gaming
Sonys Plan ist, mit dem Streaming-Dienst Gaikai PS1/2/3-Spiele auf die Konsole zu streamen. Außerdem ist es möglich, per Streaming Spiele zu testen oder schon mit dem Spielen zu beginnen, noch bevor das komplette Spiel heruntergeladen ist. Ein eigener Chip soll sich nur um Uploads und Downloads kümmern, damit die Leistung der Konsole nicht darunter leidet.
Schöne Spielmomente lassen sich mit anderen teilen, Freunde können über das Internet auch helfen.
Spiele wird es aber auch weiterhin auf Blu-ray zu kaufen geben und auch Gebraucht-Spiele sollen entgegen anders lautender Gerüchte kompatibel sein.
Apple TV mit Apps als Konkurrent?
Nach derzeitigem Kenntnisstand behält Sony das gewohnte Geschäftsmodell bei - es wird also kein billiges SDK und zehntausende Apps für die PS4 geben. Auch eine jährliche Aktualisierung der Hardware ist unwahrscheinlich.
Angeblich soll es in diesem Jahr (wie im letzten) soweit sein mit Apps auf dem Apple TV. Damit wäre das Gerät eine eigene Konsole oder zumindest ein Ouya-Konkurrent und mancher Analyst glaubt gar, dass Apple mit einem solchen Gerät den Konsolenherstellern gefährlich werden könnte. Preislich dürfte das Gerät deutlich unter der PS4 liegen, die Rechenleistung schnell aufschließen.
Beides dürfte nicht ausreichen, um die klassischen Konsolen zu "zerstören". Nutzt Apple iPhone und iPod touch als Steuerung, müssen Apple-TV-Kunden ein zweites Apple-Gerät kaufen. Außerdem ist die Touchscreen-Steuerung nicht optimal, wenn die Augen auf den großen Bildschirm gerichtet ist. Der Performance-Vorteil, den iPhone, iPad und auch Apple TV irgendwann haben werden, muss auch erst bei den Spielen ankommen: Mit einigen Ausnahmen (Real Racing) liegt das Potenzial bisher brach, Epic lieferte mit Infinity Blade zwar ein optisches Glanzstück, sparte aber dafür bei der Spieltiefe. Letztere liefert dafür Grand Theft Auto, aber diese Portierungen sind eben "nur" Zweit- oder Drittverwertungen von PC- und Konsolentiteln.
Scheibchenweise
Die PS4-Ankündigung ließ einige Details vermissen: Das Aussehen der Konsole etwa, oder den Preis. Sony will offenbar warten, was Microsoft macht, denn in diesem Jahr soll auch die neue Xbox vorgestellt werden.



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Das Event war, eine einzige Katastrophe. Angefangen, dass der Stream nicht vernünftig lief, bis dahin dass Sony von der PS4 spricht als wäre sie ein Geist. Keines der Spiele, welches während der Keynote gezeigt wurden, liefen auf der PS4. Da Sony noch nicht einmal ein Entwicklungs- Kit mit hatte.
Die Software Schmiede Ubisoft, welche mit Watch Dogs den einzigen next Gen Titel zeigen, legten nach Presse nachfragen noch nach und bestätigten das, dass gezeigte Material nicht von der PS4 stammte sondern von ein PC.
vermutlich kommt das daher weil am den prozessor der ps4 noch nicht einmal fertig entwickelt hat...
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