Nach mehreren Patent-Klagen und Gegenklagen hatten sich Apple und Nokia im Juni dieses Jahres endlich geeinigt. Seither verdient Nokia an jedem verkauften iPhone fleißig mit. Über den genauen Betrag herrscht indes Ungewissheit, sehr zum Ärger der US-Börsenaufsicht. Erst nach mehreren Schreiben soll Apple Details verraten haben.
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Eigentlich hätte Apple bereits im Quartalsbericht Rechenschaft über die Zahlungen an den finnischen Handy-Hersteller liefern müssen. Da dies nicht geschah, schickte die Börsenaufsicht Apple einen Brief, in dem um mehr Details gebeten wurde. Apple sollte nicht nur den vereinbarten Betrag sowie die Bedingungen nennen, sondern auch Aufschluss darüber geben, wie die Verhandlungen verlaufen sind. Die Börsenaufsicht erhielt die Informationen, wenn auch erst nach einer zweiten schriftlichen Aufforderung.
Der Grund für das nicht-veröffentlichen der Details findet sich in Apples Einstufung der Angelegenheit. Denn der Patentstreit ist laut Cupertino teil des „gewöhnlichen Geschäftes“ und müsse aus diesem Grund nicht weiter aufgeschlüsselt werden. Wie dem auch sei, für die US-Amerikanische Börsenaufsicht scheint der Fall geschlossen. Vorerst.



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