Neben diversen weniger gelungenen Umsetzungen des populären iPhone-Konzepts hat Palm sich als Hersteller vergleichsweise konkurrenzfähiger Geräte hervorgetan. Das Pre wird von vielen als würdiger Gegner für Apples Smartphone bezeichnet. Nun hat Palm einen neuen Mitstreiter im Rennen um die heiß umworbenen Marktanteile vorgestellt. Das Pixi soll rechtzeitig zu den Feiertagen gegen Ende des Jahres bei Sprint erhältlich sein.
Engadget hatte Gelegenheit, sich das Palm Pixi genauer anzusehen und erklären zu lassen. Dabei fiel als erstes das kleine Display auf. Palm hat seinem jüngsten Spross 80 Pixel-Reihen weniger spendiert, was sich aber nicht unbedingt negativ auswirke. Der Home-Button wurde durch eine Fläche zwischen Tastatur und Display ersetzt, die Berührungsempfindlich ist und auf Gesten reagiert. Da es sich bei der Tastatur um ein fest stehendes QWERTY-Keyboard handelt, ist das Pixi gerade mal 1,1 cm dünn und schlägt damit das iPhone 3GS um einen ganzen Millimeter.
Die auf sehr engem Raum angebrachte Tastatur ist erstaunlicherweise nicht so fummelig, wie es zunächst aussieht. "Obwohl die Tasten winzig und eng beieinander sind, sind sie auf jeden Fall benutzbar". Ein Palm-Mitarbeiter erklärt, dass man den Knöpfen mehr Tiefe spendieren konnte, da man sie nicht in einem Slide-Mechanismus habe verbauen müssen. Dadurch ist auch der Druckpunkt deutlich spürbarer geworden. Ein Merkmal, dass sich engadget auch beim Pre gewünscht hätte. Was die inneren Werte angeht, unterscheidet sich das Pixi von seinem Vorgänger nur geringfügig. Man habe einen kleineren Prozessor verbaut, um den gewünschten Formfaktor zu erhalten.
Trotz geringerer Leistung sei das Gerät aber in der Lage, bis auf ein paar kleinere Hänger bei großen Webseiten oder Bild-Skalierungen alles flüssig darzustellen. Mit gemischten Gefühlen verabschiedeten sich die Kollegen bei Engadget von dem Palm Pixi. Einerseits ist man beeindruckt von dem Gerät, andererseits enttäuscht, dass es in den USA wie das Pre über Sprint angeboten wird. Eine ähnlich exklusive Anbieter-Bindung wie zwischen Apple und AT&T wünscht sich niemand. Zu einem genauen Starttermin und einer Preisstruktur für das Pixi habe Palm sich bisher nicht geäußert. Wann das Smartphone hierzulande erhältlich sein wird, steht ebenso in den Sternen.
Bildnachweis: engadget.com



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Das Ding is doch einfach nur hässlich! Niemand würde es allen Ernstes als iPhone-Konkurrenten bezeichnen...
"Da es sich bei der Tastatur um ein volles QWERTY-Keyboard handelt, ist das Pixi gerade mal 1,1 cm dünn"
Das verstehe ich nicht. Wie schaft es die Tastatur das Pixi dünnere werden zu lassen?
Hoppla, der Satz war etwas anders geplant. Die Tatsache, dass es ein festes Keyboard ist, zeichnet natürlich dafür verantwortlich, dass das Pixi eine recht geringe Dicke aufweisen kann.
Danke für den Hinweis,
Gruß
F.
Naja, das iPhone ist auch nicht gerade eine Schönheit.
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