Firefox 3.6 war nur ein kleines Update und hinterließ einen gemischten Eindruck, die Version 4 soll spürbare Verbesserungen bringen und den Marktanteil des Browsers endlich über die 25-Prozent-Marke hieven, unter der der Mozilla-Browser seit Monaten stagniert.
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Dennoch ist Firefox (25 Prozent) mit deutlichem Abstand zu Chrome (6 Prozent) der beliebteste Browser nach dem Internet Explorer (59 Prozent, laut Net Applications). Die Pläne für die Weiterentwicklung wurden hingegen wieder geändert: Aus dem Firefox 3.7 wird Firefox 3.6.4, der nächste große Schritt ist die Version 4. Firefox 3.6.4 lässt Plug-ins in einem separaten Prozess laufen - stürzen Flash, Silverlight & Co. ab, läuft der Browser weiter.
Das voreingestellte Theme von Firefox 4 soll schlichter und kleiner sein. Modale Dialoge sollen verschwinden, Webanwendungen spezielle „Application Tabs” bekommen und Benutzerdaten sich über Firefox Sync sichern und abgleichen lassen. In den überarbeiteten Einstellungen lassen sich die Rechte von Websites (Passwörter, Cookies, Geolocation-API, Offline-Datensicherung, Pop-ups) bestimmen.
Natürlich wird auch die Unterstützung für Webstandards (HTML5, CSS3) verbessert und optimiert. Ein interessanter Punkt in der Präsentation ist die Fullscreen-API: Bisher bietet Firefox Wiedergabekontrollen und Vollbildmodus in einem Kontextmenü bei der Wiedergabe von Videos im Ogg-Theora-Format an.
Eine Fullscreen-API würde es jedoch erlauben, eine „Vollbild”-Schaltfläche in eine eigene Wiedergabesteuerung zu integrieren, so wie es beispielsweise YouTube macht, wenn Videos mit Flash abgespielt werden. In den WebKit-Nightlies gibt es dazu bereits webkitEnterFullScreen(), SublimeVideo unterstützt beispielsweise diese API.
Firefox 4 soll Multitouch-Gesten unterstützen, ausgebaut werden sollen die Entwicklerwerkzeuge. All das und mehr steht allerdings noch unter Vorbehalt („Pläne können sich ändern”), aber hören sich sehr vielversprechend an. Im Juni ist mit einer ersten Beta zu rechnen.



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