Bitter muss es für den Veranstalter IDG gewesen sein, als Apple Ende 2008 verkündete, dass die kommende Macworld-Keynote Apples letzte Präsentation auf der jährlichen Mac-Ausstellung sei. Ohne Zugpferd aber weiterhin mit der CES im Nacken, entschloss man sich die Expo in den Februar zu verlagern. Mit Erfolg?
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Gleich den vorangegangenen Jahren, berichten einige Medien dennoch von einer größeren Menschenmasse, die sich, dicht gedrängt, auf den Fluren des Moscone Centers an Ausstellerständen vorbeischlängelt. Allerdings wurde die Ausstellungsfläche von knapp 7000 Quadratmeter auf etwa 2600 Quadratmeter geschrumpft. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sollen nur noch halb so viel Aussteller auf der Macworld anwesend sein. Allerdings könnte Apples Abwesenheit auch kleineren Unternehmen die Chance einräumen, aus dem Schatten des „großen Apfels“ zu treten.
Als Ersatz für Apples schillernde Galionsfigur Steve Jobs diente der Journalist David Pogue von der New York Times. Mit einer Parodie des schreiend umherrennenden Steve Ballmers versuchte der Autor, den Zuschauern einzuheizen. Anstelle der vier Worte „I love this company“ wählte der Kolumnist deutlich passender „Steve Jobs isn't here!“.
Ebenfalls neu auf der Macworld: Die Best of Show Demo Session. Anstelle der sonst so gewohnten „Demo Time“ Apples gab IDG einigen anderen Herstellern die Möglichkeit, mehr oder weniger interessante Produkte zu präsentieren.



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