Mac OS X legt leicht zu, Windows verliert etwas und Leopard wird immer noch häufiger genutzt als Snow Leopard: Dies ist das Ergebnis einer von Quantcast aufgestellten Statistik.
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Zwar ist die Quantcast-Statistik dann doch etwas ernster gemeint, aber die Erhebungsmethode ist umstritten: Es wird von der Web-Nutzung in Nordamerika auf den Marktanteil der Betriebssysteme geschlossen. Dort zeigt sich ein leichter Anstieg bei OS X (auf 10,9 Prozent im Januar) und ein Abfall bei Windows (auf 86,8 Prozent). Quantcast macht das starke Weihnachtsgeschäft bei Apple für den Anstieg verantwortlich. Weltweit sieht es schlechter für OS X aus, allerdings ist der (echte) Marktanteil des Macs in den USA auch vergleichsweise hoch.
Leopard ist laut Quantcast mit 52,1 Prozent immer noch das meistgenutzte OS X vor Snow Leopard (27,3 Prozent) und Tiger (17,2 Prozent). Überraschend ist das nicht: Leopard ist das letzte OS X für PowerPC-Macs, einige Anwender werden die ersten paar Snow-Leopard-Updates abwarten wollen und noch mangelt es an Anwendungen, die Snow Leopard ausnutzen. Sorgen machen muss sich Apple aber nicht: Die Nutzung von 10.6 steigt stark an, außerdem muss sich Apple anders als Microsoft nicht mit Netbooks beschäftigen, die die neueste Betriebssystem-Generation nicht vertragen.
Web-Nutzungsstatistiken sind nicht unumstritten, da Firmen wie Quantcast nur die Seiten erfassen können, die den Zählpixel des Anbieters eingebaut haben. Anwender, die nicht auf die von Quantcast analysierten Seiten surfen oder nicht ins Web gehen, werden also nicht erfasst. Systeme mit eher geringer Web-Nutzung tauchen natürlich auch nicht in der Statistik auf- C64-Besitzer werden also benachteiligt.



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