Apples ominöse 4137 Worte der „Terms of Service“ für iTunes brachte der Design-Student Gregg Bernstein für seine Abschlussarbeit in eine Fassung mit nur 381 Worten in ansprechendem Layout und leserlichem Zeichensatz. Ein Jura-Professor sorgte sogar dafür, dass inhaltlich nichts verloren ging.
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Die weitläufige Unterstellung zu Formulierung und Satz von Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist, dass sie vom Konsumenten gar nicht gelesen sondern blind akzeptiert werden sollen. Dem Design-Studenten kam die Idee, die AGB für iTunes neu zu gestalten, als er sich für ein Projekt durch die Lizenzbestimmungen von professionellen Zeichensätzen kämpfte.
„Man kauft doch kein Auto von einem Verkäufer, der unverständlich spricht und einen unleserlichen Kaufvertrag reicht. Weshalb sollte man sowas von Software-Unternehmen akzeptieren?“, erklärt Gregg Bernstein seine Ausgangsposition.
Er setzte die Neufassung im Zeichensatz „Myriad Pro“, der bei Apple schon Verwendung findet und auf Mac wie PC gleich gut dargestellt werden soll. Mit „Bullet Points“ und geräumigem Fenster-Layout steigerte er die Leserlichkeit des letztlich nur noch sechsseitigen Vertragswerks weiter. Das Eindampfen des Textes auf weniger als ein Zehntel des Originalumfangs hatte der Jurist Robert Bartlett von der University of Georgia für ihn übernommen.



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http://madebygregg.com/#1379066/The-Fine-Print
(einfach durch die sechs Grafiken durchklicken)
gruß
azentrix
Daraus könnte Apple lernen.
Wobei ich durchaus bezweifle, dass die Leute sich die AGBs durchlesen, selbst wenn sie nur 6 Seiten lang sind.
selbst den ersten Satz hab ich noch nicht gelesen ups
ich lese das immer, finde es bedenklich, das nicht zu tun.
Haha, der hat bestimmt die SouthPark Folge Human CentIPad gesehn :DD
??? Das war 'n Insider, gell? Keine Ahnung, von was Du schreibst.
He didn't reed the agreement!! Lol
http://www.southparkstudios.com/full-episodes/s15e01-humancentipad
Schau die Folge nicht beim Essen...
;-)
like
AGB's sind deshalb lang und unleserlich damit sie niemand liest - sonst würden wahrscheinlich mehr Leute ihre iDevices gleich wieder zurücktragen würden sie wirklich wissen was sie damit anerkennen.
alles was nicht rechtskonform ist gilt nicht
kannst vors Gericht gehen wenn die Firma blöd wird
Es liest sich ja auch niemand die Beipackzettel von Medikamenten durch. Bei mancher Nebenwirkungs-Liste ist man mit der eigentlichen Krankheit noch am besten Bedient ;-)
Die Dinger lese ich mir immer duch. Und ich habe meinen Arzt auch schon mal um nen anderes Medikament gebeten.
und würde jeder den Hochzeitsvertrag lesen (AGB nenne ich sie mal) würde bestimmt keiner mehr Heiraten :-) bind aber trotzdem weile schön ist :-)
Klar, Apple wird es ganz bestimmt mögen, wenn Sätze wie "Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten sind Unternehmen auf der ganzen Welt zugänglich und können von diesen weitergegeben werden..." (entnommen aus der iTunes-AGB) ganz oben in der AGB steht und jedem sofort ins Auge fallen!
Jetzt warten wir auf die "Apple-Neider", die uns darüber endlich aufklären, dass AGBs eine Erfindung von der bösen, bösen Firma Apple seien. Daher besser die guten Google & Co Produkte kaufen, weil man selbst den Schund hat. Auf geht's! :-)
Hi! Ich bin ein Apple-Neider und beschuldige die böse böse Firma Apple für die Erfindung der AGB. Was für ein Text! Geil! Soviel nichts in 4 Zeilen.
Geht doch!
Guter Ansatz und innovative Idee, zurück zur Einfachheit und Klarheit!
Als Chef der Apple-Rechtsabteilung würde ich den jungen Mann einstellen! Good joooob...
Hat er sich wohl von Google abgeschaut, die haben das schon vor einigen Monaten so abgeändert...
a da sie her muss ich mir mal anschauen. Also eigentlich nur geklaut gibt's da ein Patentnt :-) das googel drauf hat
Store ist Down, jetzt werden die AGBs geändert...
Mich wundert, dass MACLIFE noch nicht darauf reagiert hat. Schließlich ist das doch eine Neuigkeit, oder nicht?
Stand noch nicht im 9to5Mac. Deshalb.
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