Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Diese alte Volksweisheit nimmt PCWorld zum Anlass, über die glorreiche Zukunft von Microsoft zu spekulieren. Dabei scheint der Wunsch der Vater des Gedankens zu sein, dass Microsoft von dem Streit zwischen Apple und Google profitieren könne?
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Es wird erwartet, dass Microsoft seine Abteilung für Endverbraucher-Geräte drastisch verändern und die Unterhaltungsgeräte-Division restrukturieren wird. Denn in diesen Bereichen floppte das Unternehmen mit dem Zune und Windows Mobile besonders, meint PCWorld.
Das Alltagsgeschäft von Microsoft, dort wo das Geld verdient wird, bleibe nach wie vor der Software-Bereich. Gerade die Stärke Microsofts bei Betriebssystemen und Office-Anwendungen soll gegenüber Apple und Google nun einen Vorteil bringen. Selbst Google Docs könne da nicht gefährlich werden.
Etwas Boden verloren habe Microsoft, so PCWorld weiter, im Webbrowser-Bereich. Dennoch bleibt versionsbezogen der Internet Explorer 8 die Nummer eins; alle Internet Explorer zusammen haben einen doppelt so großen Marktanteil wie Firefox.
Weder Apple noch Google könnten Microsoft also in dessen Hauptmärkten das Wasser reichen. Und egal, wer von beiden letztlich gewinnen wird, Nutznießer wird Microsoft sein, folgert PCWorld.
Das Unternehmen will nun den Exchange Server zur führenden Messaging-Plattform ausbauen und diesen für Unified Communication-Lösungen mit dem Office Communication Server verbinden. Sowohl die Geschäftswelt als auch der Privatanwender sollen davon profitieren.
Office Mobile sollte daher nicht auf die Windows Mobile Plattform oder auf Windows Phone 7 beschränkt bleiben, sondern Microsoft sollte daran gehen, Windows Mobile-Versionen für Android, iPhone, das künftige Google Chrome OS und für das iPad zu entwickeln, empfiehlt die PC-Zeitschrift. So könne Microsoft sicher stellen, dass die Produktivität von Microsoft im Bereich Office, Messaging und Kommunikationsplattformen jedem zugute kommt, egal mit welchen Endgerät er arbeitet. Eine Stratgie, die Microsoft laut PCWorld noch stärker werden lässt.



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Naja was soll man von einem Pro Microsoft Artikel aus einer PC Zeitschrift schon erwarten??? Als ob PCWorld schreiben Macs sind die besseren PC's, was wohl nie geschrieben werden würde...
ich würde eher sagen macs sind die hübscheren pcs, von innen sind die kisten alle gleich!
… irgendwie kann ich der PCWorld nicht richtig folgen. Sie stellen Microsoft so da, als ob das Unternehmen mindestens zehn neue Geräte dieses Jahr rausbringen wird, welches jeder Einzelne von uns besitzen möchte … doch dem ist nicht so.
Microsoft hat die vergangenen Jahre nicht gescheites auf die Reihe bekommen, und wird wahrscheinlich auch so schnell nicht in den Consumer- Bereich eindringen und im Vergleich so schnell wachsen wie es Apple gerade tut.
Bezugnehmend auf die M$ Office kann PCWorld schon recht haben … wohl können Sie sich aber nicht gegen die Tatsache wehren, das Internet die Zukunft ist, demzufolge in absehbarer Zeit eine Vielzahl von (bekannten) Programmen direkt in einem Browser laufen, und das kostenlos für Konsumenten schon immer schmackhaft war.
Und das jemals der IE noch mal aus der Versenkung kommt, daran glaubt eher auch keiner. Selbst große Unternehmen haben seit etlichen Vorfällen und gravierenden Sicherheitslücken als Alternativ- Browser den Firefox installiert. Und wenn dies in großen Unternehmen geschieht, die ja meistens sehr schwerfällig und "Updatefaul" sind, dann ist das schon ein Zeichen.
Für Microsoft können also meiner Meinung nach nur folgende Dinge fruchten:
- Klare Roadmap für Consumer- und Businessmarkt (klare Struktur / Wohin will man in Zukunft gehen? In welchen Markt will man am meisten Zeit und Geld investieren? )
- Neuaufbau des IE (auf Basis einer anderen Engine, wie zum Beispiel WebKit)
- vermehrt in Internet- Dienste und ihre Funktionen investieren (Google macht es vor)
- Führungswechsel
- Das Schlachtschiff "Windows" von grundauf neu konzipieren / ausmisten (Wer sich fast 8 Jahre Zeit lassen kann, bis eine neue brauchbare Windows- Version "released" werden kann, wird auch das schaffen können)
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